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Neue Naturschutz-Gruppe gegründet

Bürgerinitiative hat Rodenberger Aue im Blick Neue Naturschutz-Gruppe gegründet

Es gibt eine neue Bürgerinitiative (BI) im Nordosten des Landkreises: In der Bradtmühle bei Ohndorf ist eine Gruppe mit dem Namen „Pro Natur – Bürgerinitiative zum Schutz der Naturlandschaft Rodenberger Aue“ gegründet worden.

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Die Gründungsmitglieder der BI „Pro Natur“.

Quelle: pr.

Nenndorf/Rodenberg. Die Initiative möchte die bedrohte Flora und Fauna im Gebiet der Aue erhalten. Zu den Gründungsmitgliedern gehören vor allem Bürger aus dem Nenndorfer Umland, die in der BI „Pro Dorf“ mitgewirkt hatten, die die Windkraft-Vorrangzone bei Rehren verhindern wollte. Auf deren Internetseite ist es seit einiger Zeit ruhiger geworden, der letzte Eintrag datiert von August 2014. Im Frühjahr 2015 hatte der Samtgemeinderat den Flächennutzungsplan inklusive Windkraftzone verabschiedet. Dieser Beschluss könnte nur noch auf dem Klageweg gekippt werden.

Klein bei geben die Bürger aber keineswegs. Einen besonderen Schwerpunkt legt die neue Gruppe laut einer Pressemitteilung auf den Erhalt der Lebensräume der stark gefährdeten Rotmilane. Der Bestand dieser seltenen und geschützten Tiere werde mit der geplanten Erweiterung der Vorrangflächen für Windenergieanlagen extrem gefährdet.

Des Weiteren stehen die Punkte Schutz der Naturlandschaft gegen den Einsatz von Fracking sowie die Durchsetzung einer umwelt- und naturschutzkonformen Planung weiterer Stromtrassen im Gebiet der Auenlandschaft auf der Agenda. Fracking meint die Förderung von gebundenem Erdgas aus tiefen Gesteinslagen unter Einsatz von Chemikalien. Beim Thema Stromtrassen hat die BI vor allem den „Südlink“ auf dem Radar.

„Die Mitglieder sehen durch diese – in der Politik schon intensiv diskutierten oder beschlossenen – Veränderungen, einen irreparablen Schaden für die Lebensräume von Mensch und Tier“, schreibt die BI, deren Sprecher Karl-Walter Brüggenwirth ist. Perspektivisch möchte sich die Gruppe auch in den Bereich Rodenberg hinein agieren. Dazu werden aber mehr Mitstreiter benötigt, wie Gründungsmitglied Martin Stemme auf Anfrage erklärte.

Fragen und Anregungen nehmen die Mitglieder unter der E-Mail-Adresse bi@pronatur-shg.de entgegen. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.pronatur-shg.de zu finden. gus

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