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Rodenberg Neue Technik lässt Chemielehrer schwärmen
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Neue Technik lässt Chemielehrer schwärmen
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15:53 17.04.2011
Bei der Pausenparty vor den Osterferien kommen die neuen Scheinwerfer zum Einsatz. © bab
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Rodenberg (bab). Heiko Seger, Geschäftsführer des Fördervereins und Vorstandsmitglied Birgit Jassner haben sich in das Getümmel gestürzt und sich von den Effekten der neuen Scheinwerfer überzeugt. Auch die Technik-Crew der Schule ist begeistert. „So ziemlich alles“ könne man mit den neuen Scheinwerfern machen, sagt Sascha Knaak-Schwartz aus der Klasse 7R2. Als Mitglied des Technik-Teams kündigt er an, dass das neue Potenzial auch bei dem Schultheaterstück nach den Ferien ausgeschöpft werde.

Weil die alte Anlage nicht mehr funktionierte und es zu teuer gewesen wäre, diese zu reparieren, hat der Förderverein mit 1500 Euro ausgeholfen. Einen weiteren vierstelligen Betrag hat der Verein in die Anschaffung von drei Computern für die Fachräume investiert. Deshalb machten Seger und Jassner auch eine Stippvisite im Unterricht von Chemielehrer Wolfgang Fischer. Dieser ist hellauf begeistert, was mit der neuen Technik möglich ist.

Die angeschafften Computer steuern ein sogenanntes Multi-Active-Board, dessen Funktionen Fischer offenkundig beeindrucken. „Die Möglichkeiten sind unendlich“, schwärmt der Lehrer über die neue, digital gesteuerte Tafel. Er gibt zu, anfangs skeptisch gewesen zu sein. Inzwischen sieht er im Vergleich zu der herkömmlichen Tafel nur Vorteile.

Es fängt an mit besseren Kontrasten im Schriftbild und endet bei anschaulichen Animationen chemischer Vorgänge. Zudem ist der Computer vernetzt, sodass Hausaufgaben, die per E-Mail kommen, oder wissenschaftliche Filme aus dem Internet gleich an die Tafel geworfen werden können. Auch Experimente an den Versuchstischen können übertragen werden.

Was dort beim Biologieunterricht unter dem Mikroskop liegt, kann vergrößert die gesamte Klasse auf dem Multi-Active-Bord verfolgen. „Der Unterricht macht den Schülern mehr Spaß“, hat Fischer festgestellt und diese bestätigen das. Manche kämen sogar schon vor Ende der Pause in „den schönsten Chemieraum Niedersachsens“, sagt Fischer.

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