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Neuer Spielplatz, altes Problem

Rodenberg Neuer Spielplatz, altes Problem

Die Stadt Rodenberg hat den Spielplatz am Burgwall hübsch hergerichtet. Und sie hat die von Trinkern missbrauchten Bänke und Tische im hinteren Teil des Parks entfernt.

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Der Müll und die Flaschen in den Abfalleimer neben den Spielplatzbänken gestopft. Zuvor hatte der Unrat wild herumgelegen.

Quelle: gus

Rodenberg. Eigentlich gute Vorzeichen. Doch jetzt sind ausgerechnet am neuen Spielplatz leere Schnaps- und Likörflaschen sowie reichlich Unrat aufgetaucht.

Haben die Störenfriede, die zuvor an den Bänken neben dem Grillplatz ihr Unwesen getrieben hatten, jetzt den Platz gewechselt? Feiern sie ihre Gelage ausgerechnet am Spielplatz? Dann hätten die von Politik und Verwaltung eingeleiteten Schritte die Situation eher verschlimmert. Doch noch ist unklar, wer genau die jüngste Zecherei am Spielplatz veranstaltet hat – eine Visitenkarte lag nicht neben den Hinterlassenschaften.

Und eigentlich war Stadtdirektor Georg Hudalla davon ausgegangen, dass sich die Trinker einen ganz anderen Ort gesucht haben. Die Polizei habe ihm gegenüber erklärt, dass sie davon ausgehe, die Gruppe habe dem Schlosspark den Rücken gekehrt. „Wir hatten absolut keine Anzeichen dafür, dass es neue Fälle von Vandalismus gibt“, betonte Hudalla.

Doch die Spuren im Schlosspark waren jüngst unübersehbar: Mehrere Flaschen mit vormals alkoholischem Inhalt lagen dort herum, dazu Pizzaschachteln, sonstiger Müll und sogar einige Glasscherben, die sich jedoch nicht in der Nähe der Spielgeräte befanden. Was eher untypisch für die früheren Gelage an den Holzbänken war: Buntes Glitzerpapier lag um die Sitzbänke auf dem Spielplatz verteilt. Demnach mochte auch Hudalla nicht ausschließen, dass es sich möglicherweise um das Werk Jugendlicher handelte.

Grundsätzlich sei er der Ansicht, dass solche Vorfälle nie ganz zu unterbinden sind. Trinker gebe es in dem Park schon seit Jahrzehnten. Doch wenn es um Glasscherben und leere Schnapsflaschen auf Spielplätzen gehe, sei für ihn eine Grenze überschritten. Die Verwaltung werde dem Bereich verstärkt das Augenmerk widmen. Und auch in den politischen Gremien dürfte das Thema noch einmal diskutiert werden.

Die Holzbänke und Tische, die aus der Grillecke entfernt worden waren, sollen übrigens nach einer gründlichen Überarbeitung anderswo aufgestellt werden. gus

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