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Neuer Weserbergland-Krimi vorgestellt

Seelen am Abgrund Neuer Weserbergland-Krimi vorgestellt

Nané Lénard hat auf der Museumsinsel in Rodenberg ihren neuen Weserbergland-Krimi „Schattensucht“ vorgestellt. Die Leser erwartet ein erschreckend realistischer Einblick in die organisierte Sterbehilfe. 

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Krimi-Autorin Nané Lénard besticht im Gewölbekeller des Museums durch ihre erfrischende Art.

Quelle: ar

Rodenberg. Im Gewölbekeller des Museums hatten sich 60 Zuhörer eingefunden, um Auszügen des Romans zu lauschen. „Die Räumlichkeiten passen prima zur Atmosphäre“, begrüßte der Organisator und Inhaber der Deisterbuchhandlung, Lars Pasucha, die Gäste. „Über uns befand sich früher die katholische Kirche. Und dies hier war der Leichenkeller.“

Bewusst binde sie heikle Themen in ihre Geschichten ein, erklärte die ehemalige Journalistin, die bereits zum zweiten Mal in Rodenberg gastiert, zu Beginn der Lesung. Für „Schattensucht“ hat sie intensive Recherchen über organisierte Sterbehilfe betrieben.

Im Prolog steht eine Frau, die sich das Leben nehmen will, an einem Abgrund. In dem Augenblick, in dem sie noch einmal an ihrem Mut zweifelt, verliert sie den Halt und stürzt in die Tiefe.

Während die gespannten Zuhörer gerade wieder beginnen, Luft zu holen, beschreibt Lénard bereits einen Bogen zu Wolf Hetzer, Ermittler und einer der Hauptdarsteller ihrer Krimis. Während sich dieser den täglichen Herausforderungen wie Stöckchenwerfen für seine Hündin Lady Gaga und stecken gebliebenen Haustürschlüsseln widmen muss, wird eine Leiche in der Nähe des Idaturms von seiner Nachbarin Moni entdeckt.

Erschreckend realistisch wird geschildert, wie der schwer kranke Rüdiger über die organisierte Sterbehilfe seinem Leben ein Ende setzt. In welchem Zusammenhang diese Vorgänge miteinander stehen, behält die Autorin an diesem Abend für sich. Dafür hat sie als Überraschung die Kostprobe eines neuen Romans parat, der im nächsten Jahr erscheinen wird. ar

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