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Neues Leben in der Rodenberger Mühle

Nach der Sanierung Neues Leben in der Rodenberger Mühle

Seit etwa einem Jahr ist wieder Leben in die Rodenberger Mühle eingekehrt. Aufwendig ist der Innenbereich des Bauwerks hergerichtet worden, sodass sich Besucher mittlerweile nicht nur im Erdgeschoss tummeln, sondern sogar bis unters „Dach“ der Mühle gehen können. Das Resümee der Museumslandschaft Rodenberg nach dem ersten Jahr nach der Sanierung fällt durchaus positiv aus, wie die Vorsitzende Bettina Schwarz auf Anfrage berichtete.

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Nicht nur im goldenen Herbst ein echter Hingucker: Die Rodenberger Mühle.

Quelle: kle

Rodenberg. Momentan gibt es für die Mühle keine festen Öffnungszeiten. Ihre Pforten öffneten sich im vergangenen Jahr vor allem für Besuchergruppen bei Führungen und für einige größere Veranstaltungen. Den Anfang machte im März das Anbringen der neuen Beleuchtung an den Flügeln der Windmühle, gesponsert von der Martini-Loge und der Sparkasse. „Daran hat auch die Bevölkerung großen Anteil genommen“, so Schwarz. „Und das macht uns natürlich auch eine riesige Freude, wenn die Mühle dieses Interesse bei den Menschen weckt.“ Auch zum deutschen Mühlentag am Pfingstmontag konnte der Verein zahlreiche Besucher – viele sogar von außerhalb – begrüßen. Dass nun auch der zweite Stock zur Verfügung steht, eröffnete dem Museums-Team dabei ganz neue Möglichkeiten.

Im Zuge der Sanierung wurden unter anderem beide Treppen des Bauwerks erneuert, sodass der Weg nach oben wieder gefahrlos möglich ist. Dazu wurde die obere Etage neu hergerichtet und erhielt dazu Tische und Stühle, die die Besucher zum Verweilen einladen – nicht zuletzt bei schlechtem Wetter – und sich zudem für Vorträge anbieten.

Joachim Stürck hat davon bereits regen Gebrauch gemacht. Der passionierte Hobby-Astronom sowie studierte Luft- und Raumfahrttechniker hat in diesem Jahr bereits einige Events organisiert, zu denen er mit seinen Gästen mithilfe eines Teleskops die Sterne beobachtet und im Vorfeld Wissenswertes über den Nachthimmel und die unterschiedlichen Sternbilder erklärt hat. „Der Platz vor der Mühle bietet sich für so etwas einfach an“, sagt er. Entsprechende Veranstaltungen soll es auch in Zukunft wieder geben. Langfristige Terminplanungen sind allerdings nicht möglich, schließlich muss das Wetter immer mitmachen. Stürck kündigt die Aktionen deshalb relativ kurzfristig an. Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann sich in seinen E-Mail-Verteiler aufnehmen lassen. Nähere Infos gibt es per E-Mail unter info@museum-rodenberg.de.

Derzeit ist noch im Gespräch, ob die Museumslandschaft in Zukunft feste Öffnungszeiten anbieten will – beispielsweise immer sonntags – oder ob der Fokus lieber wie verstärkt auf Einzelevents gelegt werden soll, so Schwarz.

Die Saison in der Mühle ist indes noch nicht vorbei. Zum Jahresende möchte die Museumslandschaft noch eine winterliche Aktion samt Glühwein auf die Beine stellen, darüber hinaus ist das Denkmal für Führungen, Geburtstage oder andere Veranstaltungen weiterhin „buchbar“. Nähere Infos unter Telefon (05723) 2271. kle

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