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Neues Treffen bringt neue Erkenntnisse

Algesdorf / Begehung Neues Treffen bringt neue Erkenntnisse

Eine zeitlang war es um das Dorfgemeinschaftshaus Algesdorf wieder ruhig geworden – im wahrsten Sinne, denn der Wunsch der Algesdorfer Runde nach einer Sanierung entsprang unter anderem dem fehlenden Lärmschutz im Gebäude und den strengen Ruhezeiten.

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Bislang führt nur eine Treppe ins Dorfgemeinschaftshaus. Im Zuge einer Sanierung könnte das Gebäude auch einen barrierefreien Zugang erhalten.

Quelle: kle

Von Kathrin Klette

Algesdorf. Jetzt kommt allerdings wieder Bewegung in die Sache. Vor einiger Zeit kamen Vertreter der Samtgemeinde und der Algesdorfer Runde zu einer gemeinsamen Begehung im Dorfgemeinschaftshaus zusammen, wie Uwe Heitmann zufolge, Vorsitzender der Algesdorfer Dorfgemeinschaft, . Bei der nächsten Bauausschusssitzung soll das Thema erneut auf die Tagesordnung rücken. Der Termin steht noch nicht fest.

Bereits im März hatte der Bauausschuss über den Wunsch der Algesdorfer Runde, dem Zusammenschluss der örtlichen Vereine, diskutiert (wir berichteten). Nach deren Wunsch soll unter anderem der Bodenbelag im unteren Bereich des großen Versammlungsraums – ein alter Holzfußboden – hergerichtet und eine bessere Schalldämmung eingebaut werden. Da die Fassade und die Fenster des Hauses recht hellhörig sind, gilt ab 22.30 Uhr Zimmerlautstärke. Für ein Gebäude, das auch für Feiern und Ähnliches gemietet werden kann und soll, ist das ein unmöglicher Zustand.

Bei der Sitzung des Bauausschusses war unter der Dorfgemeinschaft einiger Unmut entstanden, da das Zahlenwerk, das dem Ausschuss damals vorgelegt wurde, nicht den Tatsachen entsprach. Unter anderem war für die Fußbodensanierung eine Fläche von 150 Quadratmeter angenommen worden, obwohl die Dorfgemeinschaft lediglich eine Sanierung des unteren Fußbodenbereichs, laut Heitmann knapp 60 Quadratmeter, gewünscht hatte.

Aus diesem Grund hatten sich Vertreter der Dorfgemeinschaft und der Verwaltung zu einer Begehung getroffen. Auf der Basis dieser Begehung und der anschließenden Gespräche soll die Verwaltung die voraussichtlichen Kosten für die gewünschten Arbeiten errechnen, die dem Bauausschuss zur Diskussion vorgelegt werden.
Bei der Begehung stellte sich außerdem heraus, dass das Gebäude eigentlich einen barrierefreien Zugang haben sollte, da es auch als Wahllokal fungiert. Zu diesem Zweck könnte links vom Haupteingang eine Rampe entlang der Außenfassade angelegt werden, so die Verwaltung.

Letztlich sei die Dorfgemeinschaft durchaus bereit, Abstriche zu machen, sagt Heitmann. Die in die Jahre gekommenen Tische und Stühle könne man noch ein bisschen benutzen, auch beim Fußboden gebe es möglicherweise kostengünstigere Möglichkeiten, beispielsweise den alten abzuschmirgeln und zu versiegeln. Kein Weg führt für ihn aber an einer Akustikdecke oder entsprechenden Maßnahmen vorbei, wenn dem Dorfgemeinschaftshaus wieder eine höhere Nutzung beschert werden soll. „Ich möchte, dass hier wieder mehr Leben einkehrt“, wünscht sich Heitmann.

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