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Neun Verletzte bei Brand in Fabrik

Rodenberg Neun Verletzte bei Brand in Fabrik

Ein Brand in der Firma Gissler & Pass in Rodenberg hat am Montagmittag ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren auf den Plan gerufen. Neun Menschen erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung, einer von ihnen wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

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70 Feuerwehrleute, dazu mehrere Polizisten und Sanitäter sind wegen des Brandes bei Gissler & Pass im Einsatz.

Quelle: kle

Rodenberg. Das Feuer war an einer Maschine zum Schreddern von Altpapier ausgebrochen. In der Firma werden vor allem Wellpappe und Verpackungen hergestellt. Nach aktuellem Ermittlungsstand hatte sich ein Lüftrad in der Maschine festgesetzt, überhitzte dann und setzte so das in der Maschine befindliche Papier in Brand, wie die Polizei auf Anfrage erklärte. Wie es zu dem Defekt kam, soll noch untersucht werden. Der materielle Schaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei im vierstelligen Bereich.

Die Feuerwehr war mit 70 Kräften aus den Ortswehren Rodenberg, Lauenau, Soldorf, Apelern und Algesdorf im Einsatz. Da sich die betroffene Maschine in einem Kellerraum befindet, hatten die Rettungsleute mit starker Rauchentwicklung zu kämpfen. Einsätze in Kellergewölben seien daher immer problematischer, erklärte Jens Löffler, stellvertretender Gemeindebrandmeister. Den Brandherd konnten die Helfer zwar mithilfe von Wärmebildkameras schnell ausmachen. Die schlechten Sichtverhältnisse und die ungünstige Erreichbarkeit erschwerten Löscharbeiten in Kellerräumen aber grundsätzlich.

Trotz dieser Bedingungen sei der Einsatz glücklicherweise sehr glimpflich abgelaufen, so Löffler. Das Feuer war schnell unter Kontrolle gebracht. Positiv wirkte sich der Umstand aus, dass tatsächlich nur der eine Raum betroffen war, in dem sich auch nur diese eine Maschine befand, sodass das Feuer nicht noch auf andere Objekte oder Räume übergreifen konnte. Nach gerade einmal 90 Minuten konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden, inklusive Abzug des Rauchs.

Für benachbarte Anwohner bestand Löffler zufolge keine Gefahr, da bei dem Feuer tatsächlich nur Papier im Spiel war. Der Raum selbst kann ebenfalls wieder gefahrlos betreten werden. kle

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