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Vdoafone soll in Rodenberg Gegenleistung erbringen Nicht für lau

Die Vorbesprechung für den Wiederaufriss der Jakobistraße in dieser Woche ist erfolgreich gewesen: Die Verwaltung konnte das Unternehmen Vodafone davon überzeugen, dass es genügt, die gerade erst sanierte Straße nur an zwei Punkten zu öffnen. Der Telefonanbieter muss nachträglich ein Kabel verlegen.

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Die Jakobistraße wird nur an zwei Stellen wieder geöffnet.

Quelle: gus

Rodenberg. Nach Stand der Dinge kann Vodafone ein von der Stadt verlegtes Leerrohr benutzen, um das nötige Kabel unter die Erde zu bringen und dort ans Netz anzuschließen. Diese Lösung hatte Baufachbereichsleiter Jörg Döpke bereits vor Wochenfrist skizziert. Jetzt stellte sich heraus, dass das im Durchmesser zehn Zentimeter dicke Leerrohr exakt an der erforderlichen Stelle liegt.

„Die Benutzung dieser Anlage wird den notwendigen Straßenaufbruch und auch den Aufwand reduzieren“, so Döpke. Beim jetzigen Ortstermin haben Vodafone und Stadt auch das Zustandekommen der aus beider Sicht ärgerlichen Nacharbeit erörtert. „Die Arbeiten sind keine geplante Maßnahme, sondern eine Störungsbeseitigung“, so Döpke.

Demnach ist erst zu einem späten Zeitpunkt, als die Sanierungsarbeiten an der Jakobistraße bereits weit fortgeschritten waren, bekannt geworden, dass ein Vodafonekunde über erhebliche Probleme mit seiner Datenleitung klagte. Im Bereich Suntalstraße sollen Probleme mit der Versorgung bestehen, heißt es. Und zu deren Beseitigung ist offenbar ein neues Kabel an der Jakobistraße nötig.

Noch sind einige Einzelheiten zu klären, beispielsweise die Frage, wer die Bauaufsicht übernimmt. Vodafone würde dies gern der Tiefbaufirma Saatmann übertragen, doch aus Sicht der Stadt wäre es ungewöhnlich, wenn das ausführende Unternehmen auch die Aufsicht führt.

Darüber hinaus sollen die Konditionen abgestimmt werden, zu denen der Telefonanbieter das Leerrohr nutzen darf. Schließlich hat dieses die Stadt verlegen lassen. Und so erfreulich es für Verwaltung und Anlieger ist, dass die Straße wohl nur an zwei Stellen wieder aufgerissen werden muss – Vodafone spart dadurch ebenfalls viel Geld.

„Wir können das Rohr nicht kostenlos zur Verfügung stellen“, stellt Döpke klar. Ferner muss Vodafone vor Baubeginn 4000 Euro Sicherheitsleistung in die Samtgemeindekasse zahlen, um die ordnungsgemäße Abwicklung zu gewährleisten.

Für die Anwohner ist nun aber eines so gut wie sicher: Die Straße muss nicht auf 50 Metern Länge aufgebuddelt werden. Es genügen zwei Löcher – jeweils am Beginn und am Ende der Leerrohrstrecke.

gus

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