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Nicht mutlos werden

Zukunftswerkstatt der katholischen Gemeinde Nicht mutlos werden

Vereinheitlichung funktioniert nicht: „Man muss vor Ort gestalten, was nur vor Ort gestaltet werden kann“, sagt Martin Wirth, Referent für lokale Kirchenentwicklung. Unter diesem Motto hat auch die Zukunftswerkstatt der katholischen Gemeinde St. Maria vom Heiligen Rosenkranz in Rodenberg gestanden.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Rodenberg. Dort hat man sich vorgenommen, den Kirchort wieder mit Leben zu füllen. Die Zukunftswerkstatt, die auch schon in Bad Nenndorf und Lauenau stattfand, soll als Startschuss für eine langfristige Entwicklung dienen. Man sei in Rodenberg gut aufgestellt, bewertete Reiner Niedenzu, Pfarrgemeinderatsvorsitzender, den aktuellen Stand der Dinge. Durch die Arbeit an einigen Mankos und der Einrichtung eines Leitungsteams soll künftig aber mehr erreicht werden.

Partizipation in Stufen

Ein Ansatz ist es, Belastungen zukünftig besser aufzuteilen. "Auf wenigen Menschen lasten zu viele Aufgaben", merkte auch Almuth Sassmann an. Diese Personengruppe werde zudem immer wieder angesprochen. Ein Partizipationsmodell in Stufen regte Niedenzu an. Wer dabei sein will, sollte sich nicht direkt für weitere Projekte verpflichtet fühlen. „Alle Ehrenamtlichen sollen noch Spaß an der Arbeit haben“, so Niedenzu.

Ein weiterer Punkt sind die Ökumene, die in Rodenberg schon lange groß geschrieben werden. Insbesondere die Jugendarbeit soll dort ansetzen. Man müsse die Jugend ökumenisch ansprechen, damit auch Freunde mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen zusammen an Aktivitäten teilnehmen können, regte Christina Iglseder an. Die Jugend sei aber grundsätzlich schwer zu kriegen, lenkte Niedenzu ein. „Da darf man nicht mutlos werden.“

Mit modernen Medien auch die Jugend erreichen

Um die Jugend besser zu erreichen, wolle man auch die modernen Medien und soziale Netzwerke nutzen. Grundsätzlich sei die Kommunikation ein Manko. Hier stellte sich die Frage, wie man die Menschen erreichen kann. Es gebe bereits Plakate, Flyer, den Pfarrbrief und einen Mailverteiler. Die persönliche Ansprache ist unabdingbar, wenn man die Menschen erreichen will, war man sich am Ende einig. Auch Partner im sozialen Raum seien entscheidend. Dort wolle man weitere Netzwerke mit anderen Institutionen und Einrichtungen knüpfen.

Die Veranstaltung diente in erster Linie der Reflektion. Am 26. Mai kommt die Gruppe, der sich auch weitere Interessierte anschließen können, erneut zusammen. Dann soll ein konkretes Leitbild erarbeitet werden. göt

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