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„Nichts dabei herausgekommen“

Ohne Ergebnis „Nichts dabei herausgekommen“

Mit dem Gewerbeverein und Vertretern der Stadt Rodenberg sowie der Politik hatte es im vergangenen Jahr einen runden Tisch gegeben, um die Situation in der Innenstadt zu besprechen. Bei der Hauptversammlung des Vereins zeigte sich dessen Vorsitzender, Günter Ebertz, allerdings ernüchtert ob der Ergebnisse.

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Quelle: pr.

Rodenberg. „Bisher ist nichts dabei herausgekommen“, sagt er. Im Vorfeld der Gespräche hatte der Zusammenschluss der Gewerbetreibenden ein Grundsatzschreiben mit Thesen verfasst, in dem sich die Mitglieder unter anderem für ein Gesamtkonzept zur künftigen Gestaltung der Innenstadt aussprechen. Dass bisher nur Pläne zur teilweisen Umgestaltung des Amtsplatzes durch die Volksbank vorliegen, aber Poggenwinkel und Lange Straße darin nicht berücksichtigt werden, ist dem Gewerbeverein zu wenig. „Allerdings wurde sich seitens des Gremiums und der Ratsherren schon Mühe gegeben, aber es ist anders entschieden worden, und das muss man wohl akzeptieren“, so Ebertz.

Förderer und Ratsmitglied Erhard Steege (CDU) kann die Äußerungen von Ebertz zumindest nachvollziehen. „Der Gewerbeverein war zu Recht darauf bedacht, dass die Lange Straße in ein Innenstadtkonzept einbezogen wird. Das ist bisher noch nicht passiert“, so der Christdemokrat auf Anfrage der SN.

Größere Planung beireits in Gang gesetzt

Ralf Sassmann (WGR) sieht die Sache jedoch anders. „Damals war das große Thema bezüglich der Langen Straße die Leerstände – die haben sich größtenteils in Luft aufgelöst“, sagt Rodenbergs Bürgermeister. Ferner sei die „größere Planung“ der Innenstadt bereits in Gang gesetzt. Noch liege zwar kein Beschluss für den Verwaltungsausschuss vor, allerdings soll zeitnah ein Stadtplaner-Wettbewerb, ausgerufen werden. Außerdem weist Sassmann darauf hin, dass auch der Gewerbeverein selbst konkrete Ideen vorbringen könne. „Viele Mitglieder des Gewerbevereins sind beispielsweise Mieter an der Langen Straße und könnten mit ihren Vermietern ja das Gespräch suchen, um Verbesserungen anzustreben“, so Sassmann.

Den Dialog mit Politik und Verwaltung will der Gewerbeverein trotz der Kritik aufrechterhalten. „Wir werden versuchen, weitere Termine festzulegen“, erklärte Ebertz.  js

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