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Noch keine Lösung

Beide Grundschulen ohne feste Leitung Noch keine Lösung

Die beiden Grundschulen der Samtgemeinde Rodenberg gehen ohne feste Lösungen für die Schulleiterposten ins neue Schuljahr. Dies bestätigte die Landesschulbehörde auf Anfrage.

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RODENBERG/LAUENAU. Nach Informationen von Pressesprecherin Bianca Schöneich wurden für beide Lehreinrichtungen erst einmal kommisarische Lösungen getroffen. Die Leitung in Lauenau, wo im Juni Rektor Detlef Jelitto in den Ruhestand verabschiedet worden war, wird in die Hände von Konrektorin Gertrud Hüther gelegt. In Rodenberg übernimmt Konrektorin Birgit Köhne vorübergehend die Geschäfte des zur Landesschulbehörde gewechselten Uwe-Jens Eberhardt.

Mindestens noch bis zu den nächsten Zeugnisferien wird diese Situation bestehen bleiben. Laut Schöneich ist es nicht üblich, im Laufe eines Schulhalbjahres einen neuen Rektor ins Amt einzuführen. Dies geschehe entweder zum Beginn eines neuen Schuljahrs oder eben zum Halbjahreswechsel.

Für die Lauenauer Stelle liegen Bewerbungen vor

Für Lauenau zeichnet sich eine Lösung ab, da Schöneich zufolge Bewerbungen auf die vakante Stelle eingegangen sind. Zum Verfahrensstand könne die Behörde mit Hauptsitz in Lüneburg allerdings keine Angaben machen. Derzeit werde geprüft, ob eine – und wenn ja, welche –Bewerbung Aussichten auf Erfolg hat.

Noch etwas länger könnte es in Rodenberg dauern, bis ein neuer Schulleiter beziehungsweise eine Leiterin gefunden ist. Die Stelle werde erst noch ausgeschrieben. Und so ein Verfahren dauere einige Zeit, erklärte Schöneich.

Demnach wird eine Schulleiterstelle im Schulverwaltungsblatt bundesweit ausgeschrieben. Das Verzeichnis sei auch im Internet einsehbar. Prinzipiell könne sich jeder Lehrer auf die freie Stelle bewerben. Die Landesschulbehörde prüfe anschließend die Eignung der Kandidaten.

Im nächsten Schritt werden Unterrichtsbesichtigungen bei den Bewerbern vorgenommen. Das heißt, dass Abgesandte der Schulbehörde die betreffenden Pädagogen an deren aktuellen Schulen aufsuchen und sich den jeweiligen Unterrichtsstil anschauen.

Auch die Samtgemeinde wird am Verfahren beteiligt

Damit ist das Verfahren aber noch nicht abgeschlossen. In den weiteren Beratungen setzen sich Vertreter der Landesschulbehörde mit unterschiedlichen Beteiligten zusammen. Dazu gehören der Schulträger – bei beiden Grundschulen ist das die Samtgemeinde –, der Personalrat und der Schulvorstand. Darin haben auch Elternvertreter Sitze.

Ob auch für Rodenberg binnen eines halben Jahres ein neuer Rektor gefunden wird, ist also eher fraglich. Köhne verfügt aber auch bereits über Erfahrung als kommissarische Leiterin – sie hatte diese Funktion auch nach dem Tod von Eberhardts Vorgängerin, Elke Bode, übernommen. gus

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