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Rodenberg Oberstufe ja - aber wann?
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Oberstufe ja - aber wann?
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13:35 14.08.2017
RODENBERG

Heike Bode-Vogt, Schulleiterin der IGS Rodenberg, sagt, dass „Eltern, Schülerschaft und das Kollegium eine eigene Oberstufe begrüßen würden“. Die Schülerzahlen in der Deisterstadt, die einen erweiterten Abschluss und damit die Zugangsvoraussetzung für die Oberstufe erreichen, „geben das her“, so Bode-Vogt. Sie berichtet von Absolventen, die nicht an die überfüllte IGS Schaumburg wechseln wollten, sondern in den Raum Hannover ausweichen.

Die hiesigen Kreistagsmitglieder sind geteilter Meinung. Hans-Dieter Brand und Andreas Kölle (SPD) bewerten den Vorstoß positiv. „Die Schülerzahlen haben sich verändert, auch wegen der neuen Baugebiete. Das müssen wir also neu behandeln“, sagt Brand. Kölle sieht in einer IGS-Oberstufe eine Attraktivitätssteigerung des Schulstandorts Rodenberg.

Nicole Bruns (CDU) ist anderer Ansicht. „Natürlich würde ich mich über eine IGS-Oberstufe freuen, aber es gibt einen Kreistagsbeschluss, dass das Thema erst 2018 wieder auf die Tagesordnung kommen soll“, sagt sie. Diesen Beschluss mitten im Bundestagswahlkampf infrage zu stellen, hält Bruns für unpassend. Ralf Sassmann (WGSR) glaubt nicht, dass es nützt, wenn jetzt zusätzlicher Druck aufgebaut wird. Viel wichtiger sei die Umsetzbarkeit. „Dass wir alle eine IGS-Oberstufe ein Rodenberg wollen, ist dem Landkreis ja bekannt“, sagt Sassmann. gus, js