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Odyssee „unter Tage“ endet glimpflich

Rodenberg Odyssee „unter Tage“ endet glimpflich

Seinen unbedachten Ausflug ins Rodenberger Kanalsystem hat ein 15 Jahre alter Jack-Russell-Terrier unbeschadet überstanden. In einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz befreite die Feuerwehr Rodenberg am Donnerstagmittag den betagten Rüden aus seiner misslichen Lage.

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Das ist echte Dankbarkeit: Zum Abschied schleckt „Milo“ Carsten Grimpe, einem seiner Retter, noch einmal über die Hand, nachdem dieser ihn aus seiner misslichen Lage im Kanal befreit hat.

Quelle: pr.

Rodenberg. Besitzer Jens Wolfien, der schon das Schlimmste befürchtet hatte, zeigte sich überglücklich.

 Gegen 12.30 Uhr hatte ein Passant bei der Feuerwehr Rodenberg angerufen, weil er an der Suntalstraße Hundegebell aus einem Regenwasserkanal gehört hatte, wie Zugführer Marc Kommerein berichtete. Nachdem die Einsatzleitung die Stelle erkundet und sich die Aussage bestätigt hatte, rückte sogleich ein Feuerwehrteam aus, um dem armen Tier zu helfen.

 Glücklicherweise sei der Kanal nicht sehr tief und zudem mit einer Trittleiter versehen gewesen, erklärte Kommerein, sodass einer der Feuerwehrleute hinabsteigen und den erschöpften „Milo“ nach oben tragen konnte. „Der Hund war zum Glück auch sehr zutraulich.“

 Die Suche nach dem Besitzer gestaltete sich ebenfalls leichter als gedacht. Der in der Nähe wohnende Wolfien war noch immer auf der Suche nach seinem Hund und konnte „Milo“, nachdem er auf den Einsatz der Feuerwehr aufmerksam geworden war, direkt an Ort und Stelle in die Arme schließen.

 „Milo“ war bereits in der Nacht auf Donnerstag ausgebüxt. „Er ist ja nun schon 15 und muss nachts öfter mal raus“, erklärte Wolfien. Dabei sei er wohl durch das Gartentor entwischt und habe sich vermutlich verlaufen – zusätzlich zu seinem hohen Alter könne „Milo“ nämlich inzwischen kaum noch etwas sehen.

 Umso größer war die Freude, dass der Hunde-Senior doch wohlbehalten zurückgekehrt ist. Eine weitere Nacht in der Kanalisation hätte er bestimmt nicht überstanden, glaubt Wolfien, dessen besonderer Dank den Helfern von der Feuerwehr galt. Bereits am Nachmittag – ein wärmendes Bad und ein paar Leberwurstbrote später – habe sich „Milo“ schon wieder viel besser gefühlt. kle

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