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Planungsbüro stellt Entwürfe für den Rodenberger Brunnen vor

Schmuckstück am Ortseingang Planungsbüro stellt Entwürfe für den Rodenberger Brunnen vor

Was passiert mit dem Areal „Kleiner Brunnen“ am Ortseingang der Deisterstadt? Geht es nach den Vorstellungen des Planungsbüros Kirchner, könnte dort bald ein Gastronomie-Betrieb entstehen.

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Das Areal „Kleiner Brunnen“ soll für gastronomische Zwecke erschlossen werden. Foto: js

RODENBERG. Jenes Konzept haben Ingenieurin Anja Korf vom Planungsbüro Kirchner sowie Architekt Dieter Leukefeld dem Bauausschuss der Stadt Rodenberg präsentiert. Auf Grundlage einer Umgebungsanalyse kamen die Experten zu dem Schluss, dass sich das Gebiet für touristische und gastronomische Zwecke eigne. Nach Worten von Korf befinde sich das ehemalige Badehaus auf dem langen und schmalen Areal in einem „guten Zustand“. Gewisse Sanierungen seien aber erforderlich, um das Objekt auch in Zukunft zu erhalten.

Architekt Leukefeld plant dort eine zweiteilige Nutzung. Zum einen könne er sich einen Gastronomie-Betrieb vorstellen, der Touristen sowie Wanderer versorgt. Vom Eingang des Gebäudes könne die Treppe ins Dachgeschoss in den Gaststätten-Bereich verlegt werden, was einen loft-ähnlichen Charakter für die geplanten 33 Sitzplätze zur Folge hätte.

56 der insgesamt 165 Quadratmeter Fläche im Erdgeschoss firmieren nach derzeitigen Planungen unter dem Titel „Tagungs- und Seminarraum“. Jener multifunktionale Abschnitt des Gebäudes könne aber nicht nur die namensgebende Funktion haben, sondern etwa auch für Familienfeiern genutzt werden.

Auch das umliegende Gelände soll eine Aufwertung erfahren. Der Weg vom ehemaligen Badehaus in Richtung Stadt könne etwa mit Granitblöcken ausgestattet werden. „Ich kann mir dort auch eine Wanderausstellung vorstellen“, sagte Leukefeld.

Auch für den Brunnenbereich hat der Architekt konkrete Pläne. Jener könnte bepflastert und bestuhlt werden, um ihn für die Gastronomie zu nutzen. An der Südseite des Gebäudes kann sich Leuke-feld eine variable Terrassennutzung vorstellen.
Richtung Bad Nenndorf beziehungsweise Brücke ist ein Parkplatz inklusive Multiport (WC, E-Bike-Ladestation, überdachter Abstellplatz) vorgesehen. Auch die Zufahrt für Autos soll entsprechend Richtung Kurstadt verlagert werden. Abgerundet werden die Pläne von der Anlage eines „Virtuellen Raums“, wo Veranstaltungen wie Bauern-, Wochen- sowie Weihnachtsmärkte oder etwa Kleinkunstausstellung abgehalten werden können.

Von den schon recht konkreten Vorstellungen schienen die Ausschussmitglieder nicht abgeneigt zu sein. „Das ist eine mehr als gute Basis für die Diskussion in den Fraktionen“, bewertete etwa Carlo De Rooij das Nutzungskonzept. Allerdings müssen „die Flanken“ Ratskeller und Hotel Stockholm mit dem Konzept am „Rodenberger Brunnen“ harmonieren.

Bauamtsleiter Jörg Döpke gab zu bedenken, dass künftige Nutzungskonzepte auch finanzierbar sein müssten. Konkrete Zahlen, wie teuer ein Umbau nach den Plänen von Leukefeld ist, nannte das Ingenieurbüro nicht. js

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