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Plötzlich Rot

Leitungsarbeiten Plötzlich Rot

Plötzlich standen Ampeln an der Ortsdurchfahrt in Algesdorf – und keiner wusste so recht, warum. Vorgewarnt hatte die Öffentlichkeit niemand. Der stellvertretende Baufachbereichsleiter der Samtgemeinde, Arno Fatzler, war zunächst auch überfragt.

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In Algesdorf müssen Autofahrer derzeit an Ampeln warten.

Quelle: gus

Algesdorf. Doch dann brachte er nach kurzer Recherche Licht ins Dunkel: Der Wasserverband Nordschaumburg muss an der betreffenden Stelle der Kreisstraße 53 eine neue Leitung verlegen.
An der Ortsdurchfahrt müssen die Autofahrer deshalb im Moment Wartezeiten an zwei Ampeln hinnehmen. Eine Signalanlage befindet sich an der Einfahrt der Straße Auf der Zinne, die andere kurz hinter der Einmündung des Düsternwegs in die Ortsdurchfahrt. Komplett gesperrt sind die östliche Zufahrt der Straße Winzenburg und die westliche Zufahrt der Straße Auf der Zinne in die K 53.
Dass niemand im Vorfeld über die Arbeiten informierte, liegt unter anderem an der nicht ganz einfachen Klärung der Zuständigkeit. Eigentlich ist die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit derartigen Mitteilungen beispielsweise an die Presse betraut – jedoch nur, wenn sie selbst die entsprechenden Baumaßnahmen angeordnet hat. Das Kreisbauamt hat zwar eine Stelle, die die Einrichtung von Baustellen genehmigt und dokumentiert. Doch auch dort ist es nach Worten von Bauamtsleiter Fritz Klebe nicht üblich, die Öffentlichkeit zu informieren, wenn es sich nicht um Arbeiten des Landkreises Schaumburg handelt. Somit hätte also der Wasserverband die Informationen übermitteln müssen.

Aus mehreren Gründen versäumt

Dort ist der Vorgang aus mehreren Gründen offenbar versäumt worden. Laut Geschäftsführer Werner Volker sollte die Leitung eigentlich bereits im vergangenen Jahr verlegt werden. Doch dies zögerte sich erst wegen der Jubiläumsfeier des Ortes Algesdorf und dann wegen Terminengpässen der beauftragten Tiefbaufirma hinaus. Außerdem sollte wegen des Schulbusverkehrs bewusst ein Zeitraum in den Ferien gefunden werden – so, wie es jetzt geklappt hat. Ferner sei die zuständige Mitarbeiterin erkrankt. Eigentlich informiert der Verband nämlich stets die Öffentlichkeit vor solchen Arbeiten, betont Volker. So war es im vergangenen Jahr beispielsweise geschehen, als in Rodenberg in der Masch eine neue Leitung zu verlegen war.
Volker schätzt die Dauer der Arbeiten auf etwa drei Wochen. Die zuständige Firma baut teilweise unter dem Gehweg, teilweise aber auch auf Privatgrund. Nötig ist die Maßnahme, weil die alte Leitung Schäden aufwies. gus

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