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Pohle: Bürgermeisterkandidaten stehen fest

Kühnel will zurück in den Rat Pohle: Bürgermeisterkandidaten stehen fest

Bürgermeister Jörg-Wilhelm Hupe (CDU) wird nach einer vollen und einer halben Amtszeit bei der nächsten Kommunalwahl in Pohle wieder in den Ring steigen. Sein Herausforderer wird der Sozialdemokrat Rainer Helbig.

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Hans-Werner Kühnel will zurück in den Rat. 

Quelle: Archiv

Rodenberg. Und: Nach seinem spektakulären Ausscheiden will auch Hans-Werner Kühnel (SPD) zurück in den Rat.

Der SPD-Ratsherr war im Herbst mit dem Vorwurf ausgeschieden, der Pohler Rat ähnele dem Politbüro der SED (wir berichten). Auf die anvisierte Rückkehr des Abtrünnigen reagiert Bürgermeister Hupe gelassen und ohne Kommentar. Vorrangige Themen sind für ihn der forcierte Ausbau der Hauptstraße und des Breitbandinternet-Angebots. Weitere Vorhaben wolle er je nach Haushaltslage anpeilen.

Das Geld fehlt für große Sprünge

Kühnel, seit März neuer Ortsvereinsvorsitzender der SPD, sieht für große Sprünge kaum Spielraum: „Das Geld fehlt uns seit Jahren. Wir können mit unseren Mitteln nicht umgehen wie die Gemeinde Lauenau“, meint der Sozialdemokrat. „Zudem verlieren wir immer mehr Einwohner.“
Den beschlossenen Ausbau der Hauptstraße wolle man seitens der SPD nicht vorandrängen. Kühnel wendet ein, dass wilde Spekulationen seitens der Anwohner kursieren. „Der Ausbau der Straße ist zwar Landessache, für den Gehweg zahlt die Gemeinde aber mit, und die Anwohner haften mit einem Eigenanteil. Würde die Samtgemeinde uns in diesem Fall eine Modellrechnung zur Verfügung stellen, könnten wir die Menschen in Bezug auf die Beitragshöhe eventuell beruhigen“, so Kühnel.

Schlechtes Internet in Pohle

Die Gemeinde Pohle gilt als eine der schlechtversorgtesten in Sachen schneller Internetzugang. „Persönlich halte ich recht viel vom Ausbau der Breitbandverbindungen in unserer Gemeinde“, sagt Bürgermeisterkandidat Helbig. In seiner Partei gab es nur geringen Widerstand gegen die Beteiligung. Auf 71 000 Euro beläuft sich der Anteil der Gemeinde am Ausbau.
Für die lokale Infrastruktur behält Helbig einen neuen Wanderweg nach Hülsede sowie Sanierungen von Feldwegen und Brücken im Hinterkopf.
Noch ist die Liste der Ratskandidaten nicht verabschiedet, doch nach Jahrzehnten der CDU-Dominanz wittern die Sozialdemokraten Morgenluft. „In den letzten Jahren hat sich ein Wechsel-Trend in der Ratsmehrheit abgezeichnet“, meint Kühnel. „Jeder junge Einwohner, der in unserer Gemeinde dazu kommt, erhöht unsere Chancen“, ist die Einschätzung Helbigs. geb

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