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Positive Signale für die Zukunft der Dorferneuerung

Rodenberg / Dorferneuerung Positive Signale für die Zukunft der Dorferneuerung

Bei den Förderchancen für die Dorferneuerung sieht es weniger schwarz aus als gedacht. Der Dezernatsleiter im Amt für Landentwicklung, Norbert Lütke, geht davon aus, dass das Land Niedersachsen Geld für private Maßnahmen künftig von der EU-Förderung zahlen wird, die bisher nur in öffentliche Projekte fließt.

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Bürgermeister Heinrich Oppenhausen und Bauamtsleiter Jörg Döpke bekommen von Norbert Lütke und Jens Schwerin vom LGLN das Okay zum Maßnahmenkatalog der Apelerner Dorferneuerung.

Quelle: bab

Rodenberg (bab). Das sagte er bei einer Besprechung zur Dorferneuerung im Rodenberger Rathaus. Für dieses Jahr seien keine privaten Mittel mehr abrufbar, im kommenden könne das laut Lütke aber schon anders aussehen. „Wir wollen private und öffentliche Projekte haben“, sagte er ausdrücklich.

Für Apelerns Bürgermeister Heinrich Oppenhausen (SPD) war die gute Nachricht bereits, dass der Maßnahmenkatalog, den Arbeitskreis Dorferneuerung und Rat beschlossen hatten, die Zustimmung des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung (LGLN) gefunden hat. Lütke stellt in Aussicht, dass für die öffentlichen Vorhaben in Apelern, Reinsdorf und Lyhren rund eine Million Euro fließen werden. Wie Rodenbergs Bauamtsleiter Jörg Döpke überschlug, ist somit von einer Gesamtinvestition von rund 2,7 Millionen Euro auszugehen.

Die von der Gemeinde vorgeschlagenen Maßnahmen wurden in drei Prioritätsstufen unterteilt. Solche in der letzten Kategorie sind grundsätzlich anerkannt, wurden aber nicht mit einem Zuschussansatz versehen. Die Liste in Apelern könnte sich allerdings noch verschieben. Der Tipp vom Dezernatsleiter im LGLN: „Hochwasserschutz würde ich grundsätzlich über ‚Leader‘ machen.“ Dieses alternative Förderprogramm der Europäischen Union würde nämlich fünf Prozent höhere Zuschüsse ausschütten. Da Hochwasserschutz in Apelern mit der höchsten Priorität versehen wurde, könnten beim Verschieben ins „Leader“-Projekt andere Maßnahmen nach vorne rücken.

Die Gemeinde kann bereits jetzt die einzelnen Projekte angehen und dafür die Förderung beantragen. Verwaltung und der Bürgermeister sind sich einig, dass der Prozess zügig vorangekommen ist. Im Mai 2010 hat das Land die drei Ortsteile der Gemeinde in das Programm aufgenommen. Nun stehen 57 Maßnahmen auf der Liste, von denen einige noch zusammengefasst werden müssen, um die Mindestinvestitionshöhe zu erreichen.

Sobald feststehe, wie hoch die Rahmenfestsetzungen seien, wolle sich die Verwaltung im nächsten Jahr darum kümmern, die Bürger bei ihren privaten Vorhaben zu beraten, sagte Apelerns Gemeindedirektor Sven Janisch, der nach den positiven Ankündigungen des Besuchs aus Hannover allen Grund zur Zuversicht hat. „Wir wollen, dass die Mittel wieder steigen und sind optimistisch, dass es so wird“, sagt Lütke.

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