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Pro und Contra zu Auslagerung

IGS-Oberstufe in Rodenberg Pro und Contra zu Auslagerung

Eines ist sicher: Der Vorschlag des Bad Nenndorfers, Ralph Tegtmeier, die IGS-Oberstufe in Bad Nenndorf zu betreiben, hat die Debatte um die zusätzlichen Jahrgänge für die Rodenberger Gesamtschule wieder angefacht. Schulleiterin Heike Bode-Vogt findet dieses Model auch gar nicht so abwegig.

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Viele Rodenberger wünschen sich eine Oberstufe für die IGS – über den Standort wird derzeit diskutiert.

Quelle: gus

RODENBERG. Tegtmeier, der für die SPD im Kreistag sitzt, hatte angeregt, die Oberstufe in das bald leere Schulgebäude an der Bahnhofstraße in Bad Nenndorf zu verlegen. Zwar brachten Rodenberger Politiker dafür wenig Gegenliebe auf. Doch Bode-Vogt würde die etwa fünf Kilometer entfernte Außenstelle sozusagen als Ultima Ratio nicht ausschlagen.

Allerdings macht sie auch keinen Hehl daraus, dass ihr Favorit eine Oberstufe in unmittelbarer Nähe zum Schulgebäude an der Suntalstraße ist. Doch völlig abwegig findet sie Tegtmeiers Idee nicht. Denn das allerwichtigste sei, dass überhaupt eine Oberstufe für die IGS Rodenberg eingeführt wird. Ehe diese an einer ganz anderen IGS installiert wird, würde die Direktorin die Außenstelle vorziehen.

Sie erkennt durchaus an, dass der Landkreis die Kosten eines Anbaus an das Rodenberger Stadtschulgebäude scheut. Das soll aus ihrer Sicht dann nicht das gesamte Vorhaben verhindern. Sie weist darüber hinaus darauf hin, dass zu der Zeit, als es noch die Orientierungsstufe in Rodenberg gab, auch Lehrer von dieser Schule nach Bad Nenndorf ans Gymnasium pendeln mussten, um dort Klassen zu unterrichten. Grundsätzlich begrüßt Bode-Vogt, dass das Thema nun wieder diskutiert wird.

Deutliche Worte von Richard Wilmers

Im letzten Punkt dürfte die Kreistagsgruppe WIR/Linke mit der Direktorin übereinstimmen. Inhaltlich bewertet sie die Außenstellenfrage aber konträr. „Das ist einfach nur Schwachsinn“, findet Gruppensprecher Richard Wilmers (WIR) deutliche Worte. „Wir haben in Bad Nenndorf bereits ein Gymnasium mit Oberstufe. Warum soll hier noch eine weitere Oberstufe etabliert werden?“, fragt Wilmers in einer Pressemitteilung.

Die Nutzung leer stehender Räume dürfe nicht stärker gewichtet werden, als der tägliche Schülertransport. Die IGS sei eine Einheit und reiche von der 5. bis zur 13. Klasse – daher gehöre die Oberstufe dorthin, wo auch die übrigen Jahrgänge angesiedelt sind. Lehrer zwischen zwei Orten pendeln zu lassen, lehnt auch Metin Duygu (Linke) ab.

Wilmers kündigt darüber hinaus an, schon bald in dieser Angelegenheit im Kreistag aktiv zu werden. Dort herrschte zuletzt eigentlich Konsens, dass das Thema erst im Jahr 2018 wieder auf die Agenda genommen wird.

Schulleiterin Bode-Vogt berichtete bei der Gelegenheit darüber, dass gerade drei neue Lehrkräfte an der IGS Rodenberg eingestellt worden sind. Damit seien alle vakanten Stellen besetzt. Es handle sich bei den Neulingen um ausgezeichnete Kollegen. gus

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