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Radsportler im Deister gerettet

Rodenberg Radsportler im Deister gerettet

Ein verletzter Radsportler musste am Mittwochabend in der Dunkelheit im Deister gerettet werden. Der Mann war oberhalb der Waldgaststätte Teufelsbrücke bei Rodenberg zu Fall gekommen. Da er seinen Standort jedoch nicht kannte, musste er einige Zeit im Wald ausharren, bis die Helfer ihn erreichten.

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 Die Feuerwehr bringt den Verletzten zum Rettungswagen.

Quelle: Polizeimeldung

Rodenberg. So gefährlich kann ein sportlicher Ausflug im Deister sein: Ein verletzter Mountainbiker musste bis zum Einbruch der Dunkelheit auf medizinische Versorgung warten, weil er den Ort, an dem er gestürzt war, nicht kannte. Zugetragen hat sich das Ganze am Mittwoch bei Rodenberg.

Wann genau der Mann zu Fall gekommen war, ließ sich im Nachgang nicht mehr klären, aber er dürfte einige Zeit allein im Wald gelegen haben. Denn Radfahrer planen ihre Trainingsfahrten in aller Regel im Hellen, doch beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte herrschte bereits absolute Dunkelheit. Ein einsetzendes Gewitter mit starkem Regen erschwerte die Arbeit zusätzlich, wie die Feuerwehr Rodenberg mitteilte, die den Rettungsdienst unterstützte und mit vier Fahrzeugen vor Ort war.

Standort unbekannt

Da der Radsportler seinen Standort nicht kannte, versuchte er zunächst per Mobilfunktelefon mit Familienmitgliedern und Freunden festzustellen, wo er sich befand. So stellte sich heraus: Der Mountainbiker war abseits der befestigten Wege auf einer speziellen Downhill-Strecke oberhalb der Waldgaststätte Teufelsbrücke gestürzt.
Angehörige zeigten dem daraufhin samt Feuerwehr alarmierten Rettungsdienst den Weg zum Verletzten. Vom Standort der Einsatzfahrzeuge bis zur Unfallstelle musste die Feuerwehr die Strecke so gut es ging mit Akkuscheinwerfern ausleuchten.

Ein Notarzt versorgte den Mann zunächst. Der Sportler war ansprechbar, konnte aber weder mit dem Rad weiterfahren noch zu Fuß gehen, weil er sich am Knie verletzt hatte. Nach der Erstversorgung wurde der Mountainbiker mittels einer Schleifkorbtrage den mehrere Hundert Meter weiten Weg zum Rettungswagen geschleppt, der ihn zur weitere Behandlung ins Krankenhaus transportierte.

Übungen zahlen sich

Dabei zahlte sich die Ausbildungsarbeit der Rodenberger Feuerwehr aus. Mehrfach hatten die ehrenamtlichen Brandschützer – wie auch jene der Feuerwehr Lauenau – vergleichbare Szenarien im Deister geübt und dabei unter anderem die Schleifkorbtrage eingesetzt.

Der jetzige Ernstfall nahm die Rodenberger Feuerwehr rund anderthalb Stunden lang in Anspruch. Erst nach 22 Uhr erreichten sie wieder das Gerätehaus.  gus

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