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Ralf Sassmann zum Bürgermeister gewählt

Rodenberg: Wahl ohne Drama Ralf Sassmann zum Bürgermeister gewählt

WGR-Politiker Ralf Sassmann ist am Mittwochabend erneut zum Bürgermeister der Stadt Rodenberg gewählt worden. In der konstituierenden Sitzung votierten alle Ratsmitglieder für den Schornsteinfegermeister. Das Publikum quittierte die Entscheidung mit Applaus.

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 Bürgermeister Ralf Sassmann (von rechts) mit den Stellvertretern Anja Niedenzu und Sebastian Klein.

Quelle: gus

RODENBERG. Knapp 60 Zuhörer hatten den Weg in den Ratskellersaal angetreten, um der mit Spannung erwarteten Wahl beizuwohnen. Beobachter hatten bis zuletzt vermutet, dass zwar kein Gegenkandidat aufgestellt wird, wie es noch kurz nach der Kommunalwahl geheißen hatte, dass aber dennoch geheim abgestimmt würde. Zu frisch war noch die Erinnerung an die turbulente Bürgermeisterwahl vor fünf Jahren. Überraschenderweise wurde Sassmann aber in offener Abstimmung gewählt – und niemand scherte aus.

„Wir haben ein ordentliches Programm vor uns“, sagte Sassmann, der den Wählern für das in ihn gesteckte Vertrauen dankte. Und er bat um Milde seitens der Bürger: „Seien Sie nicht immer so hart mit dem Rat“, reimte er. Zu Sassmanns gleichberechtigten Stellvertretern wurden Anja Niedenzu (SPD) und Sebastian Klein (CDU) gekürt. Darauf, dass es weiterhin keinen ersten und zweiten Vertreter gibt, hatte die CDU gedrungen und den Rat auf ihrer Seite gehabt.

Die drei Fraktionen WGR, SPD und CDU bleiben eigenständig. Der Grüne Matthias Schellhaus und FDP-Ratsfrau Marlies Berndt-Büschen schlossen sich zu einer Gruppe zusammen, deren Sprecher Schellhaus ist. Die Sprecherfunktion bei der WGR übernimmt Marlies Weigelt, bei der CDU Erhard Steege und bei der SPD Niedenzu.

In den geheim tagenden Verwaltungsausschuss entsandte die WGR Gerd Grädener zusätzlich zu Bürgermeister Sassmann, die SPD Steege und Klein, die SPD Niendezu und Henning Kommerein. Für Grüne/FDP sitzt Schellhaus in dem Gremium.

Die CDU schlug einen neuen Fachausschuss für Finanzen und Investitionen vor. SPD-Politiker Hans-Dieter Brand hielt es für wenig sinnvoll, diesen existenziellen Bereich außer im Verwaltungsausschuss auch noch in einem weiteren Gremium anzusiedeln. Klaus Böhm (WGR) plädierte für einen Finanzausschuss, weil dieser öffentlich tage. Der Rat votierte mit Brands Gegenstimme und einer Enthaltung für den neuen Ausschuss.

Außerdem gibt es die Fachausschüsse „Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung und Umwelt“ sowie „Jugend, Sport, Kultur und Heimatpflege“. Den Bauausschuss leitet Carlo de Rooij (CDU). Im Finanzausschuss hat Böhm den Vorsitz. Dem Jugendausschuss steht Catrin Döpke (SPD) vor. Die Verteilung dieser Leitungsfunktionen hatten die Fraktionen im Vorfeld untereinander abgestimmt.

Als Stadtdirektor bleibt Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla im Amt. Auch er erhielt spontanen Applaus. Hudalla übernimmt in dieser Funktion das Verwaltungsgeschäft der Stadt. Sein Stellvertreter ist Martin Schellhaus. Vater Matthias Schellhaus enthielt sich bei dieser Wahl der Stimme. gus

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