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Rastplatz: Bereich ist „nicht unfallauffällig“

Rodenberg / Ministerium beantwortet Anfrage Rastplatz: Bereich ist „nicht unfallauffällig“

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat auf die Kleine Anfrage von Ursula Helmhold geantwortet. Die Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen hatte Näheres zu den Planungen an der Autobahn wissen wollen. Der Abschnitt bei Rodenberg soll einen Lastwagenparkplatz bekommen (wir berichteten).

Rodenberg/Hannover (bab). Viel Neues für die Rodenberger findet sich in den Ausführungen nicht. Doch es gibt einen ersten Hinweis darauf, wie das Land den Sicherheitsaspekt sieht – und dieses liegt konträr zu dem, was die Rodenberger Verwaltung befürchtet. „Die A 2 ist im Bereich des vorgesehenen Rastanlagenstandorts nicht unfallauffällig“, schreibt das Ministerium für Verkehr. „Das Vorhaben wird von der Polizei begrüßt.“ Die „Planung von Rastanlagen erfolgt stets nach den aktuellen Regelwerken“. Anforderungen an Abstände von Ein- und Ausfahrten und Beschilderung würden erfüllt. Wie bei allen Straßenbauprojekten üblich werde in verschiedenen Phasen ein „zertifizierter Auditor“ Sicherheitsuntersuchungen vornehmen.
Das Ministerium erwähnt zudem ein Angebot der Samtgemeinde von 2009 zur Erweiterung des Autohofs bei Lauenau. Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann bestätigt, dass es damals Pläne gegeben habe. Das Angebot der Samtgemeinde, dort gemeinsam weitere Parkmöglichkeiten zu schaffen, war jedoch unabhängig von den jetzigen Plänen von Land und Bund und der tatsächlichen Zahl der benötigten Parkplätze gemacht worden.
Die betreffende Fläche, die jetzt anderwärtig verplant werde, wie Heilmann angibt, wäre sowieso laut Land gar nicht infrage gekommen. Unter anderem, weil sie unter einer Hochspannungsleitung liege, wie das Landesministerium in der Antwort zu Helmholds Anfrage begründet. Die jüngst von Rodenberg signalisierte Bereitschaft, Flächen anzubieten, bezieht sich inzwischen aber auf andere Gebiete am Bereich der Autobahnanschlussstelle Lauenau.
Der Antwort zu Helmholds Anfrage ist auch zu entnehmen, dass gemeinsame Projekte mit der Samtgemeinde offensichtlich abgelehnt werden. 2009 wollte Rodenberg die besagten Flächen kaufen und unterhalten, wenn die Straßenbauverwaltung des Bundes diese ausbaut. Doch „solche Modelle“ lehne das Bundesverkehrsministerium ab, wird von der Landesregierung mitgeteilt.

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