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Ratternde Motoren statt rauchender Köpfe

Samtgemeinde Rodenberg Ratternde Motoren statt rauchender Köpfe

Während der Ferienzeit stellt man sich die Flure und Pausenhöfe einer Schule für gewöhnlich leer und ausgestorben vor. Doch das ist nicht immer der Fall.

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Wo sonst in den Klassenräumen die Köpfe qualmen, rattern derzeit Baufahrzeuge umher, um das Außengelände der IGS auszubauen.

Quelle: kle

Samtgemeinde Rodenberg. Oft lassen die zuständigen Behörden im Sommer nicht nur kleinere Wartungsarbeiten, sondern auch größere Sanierungen vornehmen. Unter anderem auf dem Außengelände der Integrierten Gesamtschule Rodenberg sowie an der Sporthalle Am Jagdgarten sind die Arbeiten noch in vollem Gange.

 Im Inneren der IGS erfolgt noch der finale Umbau, um die letzten Räume der ehemaligen Haupt- und Realschule (HRS) an die Erfordernisse einer Integrierten Gesamtschule anzupassen, erklärt Fritz Klebe vom Schulamt des Landkreises, Träger der IGS. Im Sommer hatte der letzte Jahrgang der HRS seinen Abschluss gemacht, ab September ist das Rodenberger Schulzentrum eine reine IGS. „Je Jahrgang muss es zum Beispiel einen Gruppenraum zusätzlich zu den Klassenzimmern geben“, so Klebe. Entsprechend mussten neue Zimmer angelegt werden. Die Kosten für den jüngsten Ausbau liegen bei rund 70000 Euro. Insgesamt kamen für die „Umrüstung“ des Gebäudes zur IGS in den vergangenen Jahren um die 300000 Euro zusammen.

 Auch auf dem Schulhof der IGS tut sich einiges: In mehreren Bauabschnitten soll das Außengelände der Schule hergerichtet werden. Als Erstes ist der Pausenhof dran. Im ersten Bauabschnitt – Gesamtkosten: 150000 Euro – wird unter anderem ein Kleinspielfeld entstehen. Im zweiten Bauabschnitt, geplant für nächstes Jahr, soll nach Möglichkeit die Bushaltestelle der Schule ausgebaut werden.

 An der Grundschule in Lauenau sind die geplanten Umbauarbeiten in den Räumen der ehemaligen Bücherei inzwischen weitgehend abgeschlossen. Allein der Anstrich fehle jetzt noch, erklärt Arno Fatzler von der Samtgemeindeverwaltung. Hintergrund für den Umbau war die Problematik fehlender Hortplätze in Lauenau (wir berichteten). Da im Kindergarten „Pusteblume“ keine Kapazitäten für eine weitere Hortgruppe bestanden, sollte in der Albert-Schweitzer-Schule ein Unterrichts- in einen Hortraum umgewandelt werden. Als Ausgleich für das fehlende Klassenzimmer sollte ein Betreuungsraum im Altbau des Gebäudes so hergerichtet werden, dass Schüler darin unterrichtet werden können.

 Zu diesem Zweck ließ die Verwaltung dort eine Akustikdecke sowie eine neue, zeitgemäße Deckenbeleuchtung eibauen. Dazu wurde der knarzende Holzfußboden durch Linoleum ersetzt. Insgesamt liege man gut im Budget, so Fatzler. Angesetzt waren 25000 Euro.

 Zuletzt laufen in Rodenberg noch die Arbeiten an der Sporthalle Am Jagdgarten. Die aufwendigen Sanierungen werden allerdings voraussichtlich noch bis Jahresende andauern, sodass Schüler und Lehrer der Grundschule fürs Erste auf die Sporthalle in Apelern ausweichen müssen. Spätestens bis zum zweiten Schulhalbjahr sollen die Kinder aber in der frisch renovierten Halle turnen können. Die Kosten für das Großprojekt wurden mit knapp einer Million Euro veranschlagt. kle

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