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Religions-Talk soll wiederkehren

Rodenberg / Bündnis für Demokratie Religions-Talk soll wiederkehren

Die Diskussions-Veranstaltung mit dem Titel „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ soll noch einmal aufgelegt werden. Die Mitglieder des „Bündnis Rodenberg für Demokratie“ (BüRo), das die erste Auflage des Rodenberger Religions-Talks Anfang Juni initiiert hatte, sprachen sich beim aktuellen Stammtisch auch dafür aus, den Titel und den Ort unverändert zu lassen, weil die Premiere überaus erfolgreich gewesen sei.

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Regierungsdirektor Horst Lahmann (von links), Huri Aczay, Marina Jalowaja und Wilhelm Knackstedt bei der Premeire. 

Quelle: pr.

Rodenberg . Geplant ist wieder eine Zusammenkunft der Religionen: Es soll erneut ein Vertreter der jüdischen Gemeinde aus Bad Nenndorf, ein Mitglied der türkisch-islamischen Gemeinde Rodenberg, ein Vertreter des Christentums aus Rodenberg und nach Möglichkeit jemand vom Innenministerium an der Diskussion teilnehmen.

Wilhelm Knackstedt, Pastor im Ruhestand, hat seine Bereitschaft bereits zugesagt. Marina Jalowaja von der jüdischen Gemeinde steht auf der Wunschliste des Bündnisses, und auch im Innenministerium will BüRo-Vorsitzender Uwe Märtens wieder um einen Referenten bitten.

Eine neue Rednerin aber wird definitiv für die türkisch-islamische Gemeinde benötigt, weil die Teilnehmerin bei der Premiere, Huri Aczay, mittlerweile ihre Ankündigung wahr gemacht hat und Deutschland in Richtung Türkei verlassen hat. Bei der Erstveranstaltung hatte Aktas erklärt, sie wolle das Land, in das sie als Kind gekommen sei, wieder verlassen, weil sie sich und ihre Kinder hier nicht als akzeptiert empfindet. Daher ziehe sie nun die Türkei vor.
Das Fazit der Premiere fiel durchweg positiv aus. Knackstedt, der bei der Premiere für das Christentum gesprochen hatte, blickte beim BüRo-Treffen auf „eine sehr dichte Veranstaltung“ zurück, bei der es jede Menge Gespräche gegeben habe. Die Diskussionen seien weniger akademisch sondern vielmehr privat verlaufen. Manche angesprochene Themen sollten noch einmal vertieft werden, so Knackstedt, so zum Beispiel der Aspekt der Familie, bei dem zahlreiche Unterschiede aufgetreten waren.

Das Museum ist nach Meinung Knackstedts der ideale Rahmen gewesen, besser als jeder Saal. Auch die kulinarische „Verständigung“ unter den Teilnehmern habe bestens funktioniert. Beidem stimmten die übrigen Stammtisch-Teilnehmer zu. Ein Zieldatum gibt es noch nicht, BüRo-Sprecher Uwe Märtens schwebt ein Abend in der dunklen Jahreszeit, idealerweise im November, vor. Weiteres werde in den kommenden Wochen festgelegt.
Das Rodenberger Bündnis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Verständigung der Kulturen und Religionen im Sinne eines friedvollen Zusammenlebens zu fördern.  gus

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