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Rodenberg: Anrufauto auf dem Radar

Studie zu Nahverkehr auf dem Land Rodenberg: Anrufauto auf dem Radar

Das Anrufauto der Samtgemeinde Rodenberg ist ein Senkrechtstarter gewesen – das belegen die steigenden Nutzerzahlen.  Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) interessiert sich nun für das Zuschuss-Taxi-Modell. In einem Online-Fragebogen ( www.rodenberg.de) können Einwohner die Verhältnisse im Nahverkehr bewerten.

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RODENBERG. Francine Meyer und Alexandra König vom DLR untersuchen die Mobilität im ländlichen Raum und sind bei Ihren Recherchen auch auf das Anruf-Auto in der Samtgemeinde Rodenberg aufmerksam geworden. Dies teilte die Verwaltung mit, die die Arbeit der beiden Frauen gern unterstützt. „Denn Ergebnisse dieser Untersuchung sind ein Beitrag, um auf die Situation aufmerksam zu machen und könnten dann auch notwendige Maßnahmen zur Verbesserung begründen“, schreibt die Verwaltung in einer Pressenotiz.

Aktuell wird eine Online-Befragung organisiert. Der für diese Befragung vorbereitete Fragebogen bietet Einwohnern die Gelegenheit, persönlich die örtlichen Verhältnisse im Nahverkehr zu bewerten. Fragebögen können auf der Seite www.rodenberg.de heruntergeladen werden. Außerdem wurden die Bögen ergänzend in Einrichtungen und Geschäften ausgelegt.

Kein Helikopter, aber wohl weiterhin ein Auto

Das Anrufauto-Modell sieht Taxifahrten innerhalb der Samtgemeinde, aber auch zu ausgesuchten Zielen außerhalb der Kommune vor, die die Samtgemeinde bezuschusst. Sie selbst erhält dafür auch Geld vom Landkreis. Der Zuschussbedarf ist seit der Einführung um ein Vielfaches angestiegen, was für die Beliebtheit des Modells spricht.

Bis Anfang Dezember 2016 soll die Online-Befragung abgeschlossen werden. Und sofern sich nicht allzu viele Teilnehmer einen Helikopter-Service in der Samtgemeinde wünschen, wird das Anrufauto auch in Zukunft noch auf der Straße rollen. gus

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