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Rodenberg

Rodenberger feiern mit „Simply Dry“


Rodenberg. Eine „richtige Sause“ hatten sich Robert Redinger und Andreas Krayl für das Kinkeldey-Fest gewünscht. Sie wurden nicht enttäuscht: Bis weit in die Morgenstunden wurde auf dem Amtsplatz rund um den zu Ehren des ehemaligen Braumeisters errichteten Brunnens gefeiert. Als „Zugpferd“ für die mittlerweile achte Auflage erwies sich wie erwartet die Nenndorfer Band „Simply Dry“, die den Gästen zu später Stunde mächtig einheizte.

Auf der Bühne heißt es: „CSDS“ oder „Costa sucht den Superstar“.

© ede

„Wirklich super“, zog Redinger noch am frühen Abend ein positives Resümee. Das Konzept – eine Mischung aus kulinarischen Genüssen, Kurzweil für Kinder und Live-Musik – schien für Redinger, der das Fest wieder einmal zusammen mit Andreas Krayl organisiert hatte, an diesem Abend aufzugehen. Vor allem am Abend war „eine Menge los“: Dicht gedrängelt standen die Rodenberger vor der Bühne, tanzten und feierten mit „Simply Dry“ bis tief in die Nacht. „Das war auch so gewollt“, erklärte Redinger. Für den Organisator ist es ganz einfach: „Man braucht nur eine Band, die bekannt und beliebt ist.“

Mit der Verpflichtung von „Simply Dry“, die erst am Mittwoch live bei „Hitradio Antenne“ zu hören waren, hatte er ein glückliches Händchen bewiesen. Die Fans der Nenndorfer Kultband feierten Sängerin Sunny Navrath und Frontmann Mathias Sagorski geradezu enthusiastisch. Ein „buntes Programm“ hatte Schlagzeuger Costa Pantasidis im Vorfeld den Rodenbergern versprochen. Und er hielt Wort: Von James Brown über die „Killers“ bis hin zu Amy Winehouse und Robbie Williams reichte an diesem Abend das Repertoire der Band. „Wir freuen uns sehr hier zu sein“, erklärte Pantasidis, der zwar schon des Öfteren in Rodenberg aufgetreten ist, für den das Kinkeldey-Fest aber eine Premiere war.

Übertraf der Abend alle Erwartungen, so verlief der Nachmittag nach Aussagen von Krayl „normal bis gut.“ Überaus gut verlief der Kinderflohmarkt. Mit mehr als 50 Ständen war dieser „so groß wie noch nie“, wie Redinger nicht unerwähnt ließ. Zufrieden mit dem Verlauf zeigte sich das DRK, das am Nachmittag pausenlos Kaffee brühte und selbstgebackenen Kuchen anbot. „Wir hatten 22 Kuchen, das ist jetzt der Rest“, freute sich die Vorsitzende Doris Angerstein, als sie die letzten Stücke verteilte. Auch Neven Trivic hatte allen Grund zur Freude. Schon am frühen Abend genossen die Gäste die Gerichte des „Ratskellers“. „Die Scampi sind der Renner“, konstatierte Trivic. Dieter und Heidemarie Meyer, seit einem Jahr in der Deisterstadt ansässig, genossen diese zusammen mit einem Glas Weißwein, mit dem sie auf den Abend anstießen. „Lecker“, urteilte Heidemarie Meyer nach der ersten Kostprobe. „Der ‚Ratskeller‘ ist immer wieder gut“, lobte Dieter Meyer den Inhaber, der es sich an diesem Tag nicht nehmen ließ, die Scampi-Spieße selbst zuzubereiten. ede

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