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Rückblick auf stressige Wahl

Grünkohlessen der CDU Rodenberg Rückblick auf stressige Wahl

Offene Worte haben die Eröffnung des Grünkohlessens der CDU Rodenberg geprägt. Auf stressige Monate blickte CDU-Ortsvereinsvorsitzender Erhard Steege zurück und meinte die Kommunalwahl und die jetzige Konstituierungsphase. Dabei begrüßte er auch Sozialdemokraten und Grüne im Saal des Ratskellers.

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Quelle: pr

Rodenberg. Bürgermeister Ralf Sassmann (WGR) bedachte Steege mit einem humorvollen Seitenhieb. Weil Sassmann so ein „sympathischer Kerl“ sei, habe er den übrigen Parteien Sorgen bereitet und Stimmen weggenommen.

Viele seien es aber nicht gewesen – nur 84 Kreuzchen weniger als vor fünf Jahren habe die CDU in der Stadt Rodenberg bekommen. Dass die Prozentzahl der Partei dennoch zurückgegangen ist, habe an der höheren Wahlbeteiligung gelegen. Dies habe zu einem Sitzverlust geführt, doch – so Steege – die CDU habe diesen Sitz auch in den vorherigen fünf Jahren nicht innegehabt: „Ich sage nur Günter Altenburg.“ Damit zielte der Ortsvorsitzende auf den Umstand ab, dass Altenburg in jener Ratsperiode nicht mit der CDU zusammengearbeitet hatte, obwohl er bis heute der Partei angehört.

CDU und Wählergemeinschaft nun gleichauf

„Für mich nicht nachvollziehbar hat Christel Oberheide die Partei verlassen“, sagte Steege. Dies sei sehr schade. Dadurch habe die CDU noch einen Platz im Samtgemeinderat verloren, und die Wählergemeinschaft zog gleich mit der Union. Beide haben sieben Mandate, was zu Sitzverlusten der CDU in den Ausschüssen führte, so Steege.

Gastredner Maik Beermann kritisierte im Zusammenhang mit wachsendem Populismus, dass eine voll verschleierte Frau in einer TV-Talkshow „eine Plattform bekommen hat, um für Islamismus zu werben“. Beermann erwähnte auch die US-Wahl: „Wir müssen uns ernsthaft fragen, ob das, was wir in der Politik machen, von den Wählern überhaupt noch wahrgenommen wird“, sagte der Bundestagsabgeordnete.

Das zentrale bundespolitische Thema werde die Rente sein. Der Eintritt in den Ruhestand müsse flexibel sein. „Ich möchte keinen 67-jährigen Maurer noch schwere Steine schleppen sehen“, sagte Beermann. gus

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