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Rodenberg Ex-Juso-Chef und Schattenbekämpferin
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Ex-Juso-Chef und Schattenbekämpferin
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00:16 30.05.2016
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Rodenberg

Tegtmeier erinnerte an seine Zeit als Vorsitzender der gemeinsamen Juso-Gruppe der Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg. Er gehe davon aus, dass viele Rodenberger Sozialdemokraten ihn noch kennen, weil er seinerzeit gegen Gerhard Schröder gewettert habe.

Der Rieper wies auf seine Erfahrung hin und auf den Umstand, dass er bei beiden zurückliegenden Kommunalwahlen vom jeweils letzten Listenplatz die Sprünge in den Nenndorfer Samtgemeinderat und in den Bad Nenndorfer Stadtrat geschafft hat. Der Kernaspekt der SPD soll nach Tegtmeiers Vorstellung soziale Gerechtigkeit heißen, speziell das Thema Altersvorsorge habe Gewicht.

Völlers strich ihrerseits heraus, in Bückeburg geboren zu sein, somit habe sie also auch Schaumburger Wurzeln, obwohl sie mittlerweile in Rehburg-Loccum lebt. Ihr Netzwerk in der Partei reiche von Nienburg bis ins Auetal.

Thematisch rückte Völlers abgesehen von sozialer Gerechtigkeit noch die Flüchtlingsintegration und den Umgang mit dem Leerstand auf dem Lande in den Fokus. Als Frau sah sie sich als geeigneter, um den Schatten, den Sebastian Edathy hinterlassen hat, zu bekämpfen. Außerdem rechnete sie sich als weibliche Bewerberin einen guten Listenplatz aus – besser vielleicht als einst Edathy ihn bekommen hatte. Dies wiederum bezweifelte Tegtmeier für beide potenzielle Kandidaten.

Die Rodenberger SPD-Mitglieder gaben den beiden Bewerbern mit auf den Weg, dass es bei der Rente reichlich Korrekturbedarf gibt. Tegtmeier hatte gesagt, er könne sich analog zum Mindestlohn die Einführung einer Mindestrente vorstellen.

Für die Konferenz am 24. Juni bestimmten die Rodenberger Sozialdemokraten die Delegierten Renate Volk, Hans-Dieter Brand, Uwe Märtens und Petra Raubaum. gus

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