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SPD-Fraktion berät zum Thema Bürgertreff

Rodenberg / Bürgertreff SPD-Fraktion berät zum Thema Bürgertreff

Die SPD Rodenberg hat die Meinungen der Bürger zum Thema Bürgertreff hören (wir berichteten) wollen – zum Bedauern der Mitglieder sind der Aufforderung am Sonnabendmorgen nur vier nicht SPD-nahe Gäste nachgekommen. Trotzdem gab es einen regen Austausch zwischen Fraktionsmitgliedern und Gästen sowie dem designierten Samtgemeindebürger meister Georg Hudalla.

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Uwe Märtens (links) berät sich mit den anderen Mitgliedern der SPD-Fraktion.

Rodenberg. Man müsse das Thema erst mal ins Rollen bringen, damit das Projekt wachsen kann, verteidigte Fraktionsvorsitzender Uwe Märtens das gering scheinende Interesse.

Aktuell sei die SPD dabei, zu schauen, wer überhaupt Gebrauch von diesem Raum machen könnte oder ob das Gebäude als Immobilie angeboten werden sollte, fasste Anja Niedenzu zusammen. „Die Immobilie anzubieten, davon wollen wir natürlich möglichst weg“, sagte Hans-Dieter Brand. Für ihn sei es durchaus vorstellbar, dass sich das Gebäude an der Langen Straße zu einem Treffpunkt für Jung und Alt entwickeln kann. Es müsse bloß jemand damit anfangen, sich den Hut aufzusetzen und die Verantwortung für ein Projekt zu übernehmen, ergänzte Märtens.

Um die Aufmerksamkeit auf einen möglichen Bürgertreff zu lenken, schlug Niedenzu einen Tag der offenen Tür vor. „Dann können sich die Leute nach Abschluss der Renovierung ein Bild machen und sich überlegen, ob die Räumlichkeiten für ihre Wünsche geeignet sind“, ergänzte die SPD-Frau.

Birgit Kramp meldete sich daraufhin freiwillig für eine Art Bürgertreffberatung. Sie schlug vor, alle interessierten Bürger in den ersten vier Wochen nach dem Tag der offenen Tür direkt vor Ort im Gebäude an der Langen Straße zu beraten.

Sobald die ersten Dinge ins Rollen kommen und die ersten Verantwortlichkeiten bestimmt sind, könne man sich auch Gedanken um die Schlüsselfrage machen, wie Brand anfügte. „Wer eine feste Gruppe leitet, sollte die Verantwortung über einen Schlüssel haben. Wer das Gebäude einmalig nutzen will, holt sich den Schlüssel entsprechend beim Ordnungsamt der Stadt ab“, schlug Brand vor.

Das leer stehende Gebäude an der Langen Straße verfügt über ein großes Schaufenster. „Dieses könnte für eine Begegnungsstätte von Vorteil sein, da immer sichtbar ist, was grade los ist“, sagte Hudalla. Um das Interesse der Bürger auszuloten, sprach sich Märtens vorerst für eine „Was wünscht Ihr?“-Phase aus. „Dann können wir gucken, was realistisch ist und wer bereit ist, die entsprechende Verantwortung zu übernehmen“, sagte Märtens abschließend. mak

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