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Rodenberg Sanierung „nicht sinnvoll“
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Sanierung „nicht sinnvoll“
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16:25 18.04.2012
Für den ehemaligen Optikerladen, der jetzt im Besitz der Stadt ist, wurde ein Investitionsbedarf von 100 000 Euro ermittelt. 

Rodenberg (bab). Nach dem Kauf hatte die Verwaltung durch ein Ingenieurbüro erfahren, dass die Bodenplatte des Ladens kaputt und die Gründung unter dem Boden nicht ausreichend ist. Am Montag, 23. April, wird sich der Bauausschuss des Rates der Stadt Rodenberg mit dem Gebäude befassen. Die Sitzung ist öffentlich. Treffpunkt ist um 18 Uhr in dem besagten Haus, Lange Straße 2.

Wie die Verwaltung in der Vorlage zum Bauausschuss ausführt, sei ein Sanierungsaufwand von rund 100 000 Euro zu erwarten, so stelle sich die Frage, ob der finanzielle Aufwand wirtschaftlich vertretbar sei. Die beigelegte Stellungnahme des Ingenieurbüros „Meihorst und Partner“ aus Hannover beantwortet diese Frage abschlägig: „Insgesamt sind die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen als sehr umfangreich einzustufen. Der hohe Sanierungsaufwand, der für eine dauerhafte Weiternutzung des Gebäudes erforderlich ist, erscheint wirtschaftlich nicht sinnvoll“, heißt es in der Zusammenfassung.

Meihorst und Partner haben das Gebäude aus „statisch-konstruktiver Hinsicht“ begutachtet. Für die Sanierung der defekten Sohleplatte geht das Ingenieurbüro in seiner Stellungnahme von bis zu 45 000 Euro aus. Außerdem haben die Experten für Bauwesen an Außenwänden diverse Risse entdeckt. Aufsteigende Feuchtigkeit an den Fundamenten sei ebenfalls erkennbar. Das Ingenieurbüro und die Verwaltung weisen außerdem auf die zusätzlichen energetischen Sanierungsmaßnahmen hin, die außer der Beseitigung der Schäden noch umgesetzt werden müssten, sodass die Stadt auf den Investitionsbedarf von rund 100 000 Euro kommt.