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Rodenberg Schau mir in die Augen …
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Schau mir in die Augen …
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00:20 08.02.2015
Dann klappt‘s auch mit dem Nachbarn: Augenkontakt, Händeschütteln und Lächeln bei der Begrüßung. Quelle: gus
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Rodenberg. Die Aufgaben waren eigentlich leicht: Die Schüler sollten zum Beispiel aufeinander zugehen und sich begrüßen. Doch dabei galt es, einige wichtige Dinge zu berücksichtigen: Dem anderen in die Augen zu schauen, die Hand zu reichen und ihn dabei möglichst anzulächeln.

Dann erhöhte Hess die Schwierigkeitsstufe: Freudestrahlend und euphorisch sollten sich die Jugendlichen begegnen. In anderen Situationen galt es, Müdigkeit, Frustration, Schüchternheit und andere Gemütslagen zu spielen. Dabei kam es nicht nur auf die Sprache an, sondern auch auf die Gestik und die Mimik. Die gesamte Körpersprache sendet Botschaften aus, die bei den Empfängern wiederum Emotionen auslösen können.

Ziel war es, den Siebtklässlern vor Augen zu führen, dass sie möglicherweise ohne Absicht einen Gesprächspartner verärgern oder verunsichern. Und dass sie sich selbst wiederum auf dieselbe Weise irritieren lassen, obwohl ihr Gegenüber dies gar nicht im Sinn hat. Der Workshop ist Teil der Präventionstage, die noch bis heute, Freitag dauern.

Von Jahrgang fünf bis acht stehen dabei Suchtvorbeugung, Medienkompetenz und Konflikttraining im Fokus. Aber es geht auch um das Leben nach der Schule, beispielsweise bei Berufsberatung und Bewerbungstraining in Jahrgang neun und bei einem Tanzkurs für den Abschlussball in Jahrgang zehn. gus

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