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Schwerer Stand für die SGR

Nicht im Sinne des Vereins Schwerer Stand für die SGR

Ausgesprochen unzufrieden haben Mitglieder der SG Rodenberg auf eine Reihe von Beschlüssen des zuständigen Fachausschusses der Stadt reagiert. Gleich bei mehreren Anträgen erreichte der Verein nämlich nicht seine Ziele, beispielsweise die vollständige oder mindestens 50-prozentige Bezuschussung.

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Die Übernahme der Tennishalle durch die Stadt wurde zurückgestellt, weil die Kosten noch unbekannt sind.

Quelle: gus

Rodenberg. Über diese Punkte wurde diskutiert:

Abschließbarer Bereich in der Sporthalle Im Jagdgarten: Die SGR möchte außer der Treppe zur Tribüne eine Möglichkeit schaffen, um beispielsweise eine Kaffeemaschine und Geschirr zwischenzulagern. Auch eine Ablage wird gewünscht, um dort Kaffee und Kuchen zu verkaufen. Nach Worten von Stephan Lotz (CDU) ist eine Art Gartenhaus mit Rolltor geplant.
Kosten:  6500 Euro.
Ausschuss-Votum: Vertagt, es folgt eine Besichtigung.

Ankauf und anschließende Verpachtung der Tennishalle: Die Familie Stille hat der SG Rodenberg die Halle zum Kauf angeboten. Da dem Verein das Geld fehlt, beantragte dieser, dass die Stadt das Gebäude erwirbt und anschließend an die SGR verpachtet. Eine Sachverständige begutachtet den Wert des Gebäudes.
Kosten: Unbekannt.
Votum: Vertagt, es wird auf das Gutachten gewartet.

Bewässerungsanlage für den Sportplatz: Zum Beregnen der Rasenflächen wünscht sich die SGR einen Zuschuss für ein neues Gerät. Dieses soll speziell in heißen Sommerphasen nachts eingesetzt werden, damit das Wasser nicht gleich wieder verdunstet. Somit würde die Stadt langfristig Geld sparen.
Kosten: 3500 Euro.
Votum: 1170 Euro für die SGR.

Bewässerungspumpe für den Tennisplatz : Weil die alte Pumpe defekt ist, möchte die Tennissparte der SGR ein neues Gerät. Weil dieses seinen Wert innerhalb eines Jahres aufgrund der Wassereinsparung erwirtschaften würde, warb Lotz für die komplette Finanzierung durch die Stadt. Denn mit der Pumpe würde Wasser aus einem Brunnen gefördert, ohne ein solches Gerät müsste die Tennissparte Leitungswasser benutzen.
Kosten: 2350 Euro.
Votum: 785 Euro für die SGR.

Anschaffung von Trainingsgeräten: Die Leichtathleten der SG Rodenberg benötigen neue Trainingsgeräte, unter anderem fürs Speerwerfen und fürs Diskuswerfen. Auch Sprungkästen sollen her. Nun beantragte die Sparte einen Zuschuss. Die Utensilien würden auch von der Sportabzeichenabteilung genutzt, erklärte Mattea Meyer.
Kosten: 750 Euro.
Votum: 250 Euro für die SGR.

Die Vereinsmitglieder, die zur Sitzung gekommen waren, verließen nach den ersten vier Diskussionsrunden geschlossen den Raum – außer Lotz, der zum Ausschuss gehört. In den Diskussionen war mehrfach auf zusätzliche Fördermöglichkeiten, unter anderem durch den Kreissportbund, hingewiesen worden.

Der Vorsitzende der SGR, Torsten Meyer, kehrte später zurück und plädierte dafür, die Drittellösung, auf die sich der Ausschuss in mehreren Punkten berufen hatte, aufzugeben und bei kleinen Summen auch über eine höhere Kostenübernahme nachzudenken. Bei Großprojekten wie Flutlichtanlagen sei die Drittelregelung sinnvoll. Dem schloss sich Erhard Steege (CDU) an, der schon zuvor für die SG Rodenberg eingetreten war.  gus

Kommentar

Bumerang

Die Politiker sind vorsichtig bei dem, was sie den Vereinen versprechen – völlig in Ordnung. Doch der SG Rodenberg die Anschaffung einer Pumpe und eines Rasensprengers zu erschweren, könnte sich als Bumerang erweisen. Vertreter des Vereins hatten versichert, dass sich die neuen Geräte in kurzer Zeit amortisieren, die Pumpe sogar binnen eines Jahres. Da wäre die Komplettübernahme der Kosten nicht nur vertretbar, sondern geboten gewesen. Wenn die SGR nun keine Pumpe kauft und den Hahn aufdreht, anstatt kostenloses Brunnenwasser zu nutzen, entstehen der Stadt in fünf Jahren Kosten von gut 10.000 Euro. Die Pumpe kostet 2350 Euro. Gut, dass der Rat das letzte Wort hat.

Von Guido Scholl

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