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Seniorenbeirat kritisiert Radweg-Regeln

Radfahrer sollen zur Verkehrsberuhigung auf die Straße Seniorenbeirat kritisiert Radweg-Regeln

Im Seniorenbeirat Rodenberg sind am Dienstag kritische Stimmen an der neuen, bundesweiten Radwege-Regelung laut geworden.

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Die Regeln für die Radwegbenutzung haben sich geändert – im Grundsatz sollen die Radler innerorts auf die Straße.

Quelle: gus

Samtgemeinde Rodenberg. Dass Radfahrer bewusst nicht mehr kombinierte Fuß- und Radwege sondern die Straße benutzen sollen, könne nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

 Beiratsvorsitzender Wilhelm Gerland bezweifelte den Sinn der Maxime, Radfahrer zur Verkehrsberuhigung auf die Straße zu schicken. Er selbst würde sich als rollendes Hindernis nicht sonderlich wohlfühlen. Andere Beiratsmitglieder stimmten ihm zu. Hans-Jürgen Anderten gab allerdings auch zu bedenken, dass Rennradfahrer auf kombinierten Wegen ohnehin nicht fahren könnten, weil sie dafür zu schnell unterwegs sind.

 In Haste und in Bückeburg hatten die Änderungen bereits für Diskussionen gesorgt (wir berichteten). Bundesweit sind Kommunen angehalten, kombinierte Wege als reine Bürgersteige auszuschildern, sodass die Radler sie nicht mehr benutzen dürfen. Angeblich sind diese auf der Straße sicherer. Mehrere Gerichtsurteile hatten zu dem Einlenken geführt. In Wilhelmsdorf bei Haste versuchen Bürger derzeit, die Umwidmung zu Bürgersteig wieder aufheben zu lassen.

 Gerland sagte, es sei abzuwarten, wie sich die Situation in der Samtgemeinde entwickelt. Speziell im Bereich Groß Hegesdorf könne es Probleme geben. Laut der neuen Richtlinie ist es nur noch an besonders gefährlichen Stellen vorgesehen, weiterhin eine Radwege-Benutzungspflicht auszusprechen.

 Doch es gibt noch andere Schwierigkeiten für Radler. Jürgen Baumgart (CDU) sprach ein Problem an der Kreisstraße 57 zwischen Pohle und Meinsen an. Dort würde der Landkreis gern einen Radweg anlegen, dies scheitere aber am Grunderwerb. Jetzt gebe es Pläne, zwischen den beiden Orten einen alten Fußweg in der Feldmark zu reaktivieren, um darauf auch Zweiräder zulassen zu können. Doch der Weg sei momentan in so schlechtem Zustand, dass selbst Fußgänger ihn kaum benutzen könnten. gus

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