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Rodenberg Sorge um Raser im Baugebiet Steinriesen IV
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Sorge um Raser im Baugebiet Steinriesen IV
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17:23 23.01.2019
Die Bushaltestelle an der Kreisstraße soll künftig über einen separaten Gehweg erreichbar sein. Quelle: gus
Rodenberg

Im jetzigen Abschnitt kann nicht mehr dasselbe Pflaster verwendet werden wie in den ersten Teilen des Wohngebiets Steinriesen. Dieses wird nicht mehr hergestellt. Stattdessen möchte die Verwaltung Pflastersteine verwenden, wie sie zuletzt auch an der Grover Straße eingebaut wurden. Die Bernsteinstraße wird 6,50 Meter breit. Die übrigen Breiten betragen 5,50 Meter. Die Mehrheit der Anlieger lehnte Asphaltdecken – so der Vorschlag der Verwaltung – an Bernsteinstraße und Jadeweg ab.

Fußweg soll zur Bushaltestelle führen

Begonnen wird im Hinteren Bereich beim Diamantring. Von dort aus wird auch ein Fußweg entlang dem Regenbecken bis zum Wirtschaftsweg nach Algesdorf gepflastert. Zwischen Rubinweg und Jadeweg entsteht ein weiterer Gehweg mit wassergebundener Decke. Großteils wird eine Gosse in der Mitte der Fahrbahnen angelegt.

Ein weiterer Fußweg soll vom vorderen Teil der Bernsteinstraße abzweigen und direkt zur Bushaltestelle an der Kreisstraße führen. Dies soll die Sicherheit von Schülern erhöhen. An der Grenze der Bebauung wird eine Baumreihe angelegt. Alle Straßen und Wege befinden sich in etwa auf dem gleichen Höhenniveau, sodass an den Einfahrten keine Anpassungen nötig sind.

Zebrastreifen im Rahmen dieser Maßnahme nicht umsetzbar

Eine Zuhörerin wünschte sich einen Zebrastreifen an der Kreisstraße, damit Kinder auch sicherer auf die Bushaltestelle auf der anderen Seite gelangen. Dieser Bereich ist aber nicht Teil des Endausbauplans. Ingenieur Norman Levin sagte, dies müsste anderweitig thematisiert werden.

Ein anderer Zuhörer hielt einen weiteren Baum an der Bernsteinstraße für sinnvoll, damit weniger gerast wird. Stadtdirektor Georg Hudalla hielt dagegen, dass solche Pflanzungen im Weg stehen, wenn sich Anlieger nachträglich neue Grundstückszufahrten wünschen. So etwas müsse im nachbarschaftlichen miteinander besprochen werden.

Verwaltung soll um Tempokontrollen bitten

Rasen hielt Hudalla wegen der Rechts-vor-Links-Kreuzungen und der Tempo-30-Regelung für eher unwahrscheinlich. Ein Anlieger, der sich als Polizeibeamter ausgab, pflichtete dem Stadtdirektor bei. „Manche Dinge regeln sich irgendwann von allein, wenn da irgendwann nur noch der Anliegerverkehr durchgeht“, sagte der Mann. Das sahen andere Anwohner anders. Der Polizist regte an, dass die Verwaltung das Nenndorfer Kommissariat um Tempokontrollen bittet.

Baustart ist im Sommer. Eine exakte Angabe möchte Levin nicht machen. Bis Anfang des Jahres 2020 soll alles fertig sein.  gus