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Soziokulturelles Zentrum geplant

Ehemaliges Hotel Stockholm Soziokulturelles Zentrum geplant

Nachdem die Stadt Rodenberg das ehemalige Hotel Stockholm vor etwa einem Jahr gekauft hat, fragen sich seitdem viele Bürger, wie es mit der Immobilie im Zentrum weitergeht. Nach Informationen der SN hat sich eine Investorengruppe gefunden, die sich zumindest interessiert an dem ortsprägenden Objekt im Herzen der Deisterstadt zeigt.

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Ins ehemalige Hotel Stockholm könnte bald wieder Leben einkehren.

Quelle: göt

RODENBERG. Dass bereits ein Austausch mit eben jener Investorengruppe aus Hamburg stattgefunden hat, bestätigte Stadtdirektor Georg Hudalla nun auf Anfrage. Demnach schwebt der Gruppe vor, das ehemalige Hotel Stockholm in ein „soziokulturelles Zentrum zu verwandeln“, erklärt Hudalla. Ersten Ideen zufolge sei beispielsweise eine Pflegeeinrichtung für ältere Menschen denkbar, auch über zusätzliche Wohnmöglichkeiten werde nachgedacht. „Wir sprechen von einer Mischnutzung im weitesten Sinne“, sagt der Stadtdirektor. In Stein gemeißelt sei aber noch nichts, man überlege in unterschiedliche Richtungen, betont der Verwaltungschef.

Gespräche positiv gewertet

In jedem Fall soll das Stockholm aber wieder eine Gastronomie mit Tages- und Abendkarte bekommen. Auch eine Terrasse und ein Saal für die kommunale Nutzung sind vorgesehen. „Es soll eine zentrale Einrichtung entstehen, die im weitesten Sinne allen Bürgern offensteht“, so Hudalla. Diese Gedankenspiele entsprechen nach Angaben des Stadtdirektors genau den Wünschen, die die Politik seit Kauf des Objektes geäußert habe. Entsprechend positiv bewertet der Verwaltungschef die jüngsten Gespräche mit der Investorengruppe.

Fest steht, dass die Samtgemeinde das Gebäude an die Investorengruppe verkaufen würde, sollte es tatsächlich zu einer Einigung kommen und die Politik zustimmen. Hudalla sieht in diesem Fall nur Vorteile: „Wir können Einfluss nehmen auf das, was kommt, ohne das wirtschaftliche Risiko zu tragen“, so der Verwaltungschef.

Zustand „eher kritisch“

Weniger klar ist, ob das Gebäude in dieser Form Bestand hat oder nicht. Unabhängig vom jetzigen Gedankenaustausch mit dem möglichen Investor wurde in den vergangenen Wochen offen darüber diskutiert, ob ein Abriss oder eine Sanierung sinnvoller wäre. Nach Worten des Stadtdirektors sei der Zustand des Gebäudes „eher kritisch“. Man müsse wohl einsehen, dass der Sanierungsaufwand außerordentlich hoch sei, eine damit einhergehende Funktionalitätssteigerung aber ausbleiben würde, meint Hudalla. Möglich sei aber auch, dass durch Sanierung und Umbau der Investorengruppe der ursprüngliche Gebäude-Charakter erhalten bleibe.

Jene Gedankenspiele sind bisher bewusst vage gehalten. „Wir haben uns auch keinem unnötigen Zeitdruck ausgesetzt“, sagt der Verwaltungschef. Im Herbst sollen die Politiker genau informiert werden. Dann soll auch den Entscheidungsträgern ein erstes detailliertes Konzept vorgelegt werden. js

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