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Später, aber günstiger

Verkehrsberuhigter Bereich geplant Später, aber günstiger

Wo tagtäglich Dutzende Kinder die Straße kreuzen, sind Autofahrer zu besonderer Vorsicht angehalten. So auch an der Grover Straße in Rodenberg mit ihrer gleichnamigen Kindertagesstätte. Jedoch fließt der Verkehr dort nicht so verantwortungs- und rücksichtsvoll, wie es sich Menschen aus dem Umfeld der Kindertagesstätte wünschen würden.

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Trotz grober Schäden ist die Grover Straßen von Durchgangsverkehr geprägt.

Quelle: GUS

RODENBERG. Im kommenden Jahr soll es zur Umsetzung erster Schritte kommen.Verwaltung und Politik sehen hier schon seit geraumer Zeit Handlungsbedarf. Um die Kindertagesstätte herum soll ein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet werden. In der vergangenen Ratslegislaturperiode waren die Pläne zur Verkehrsberuhigung der Grover Straße in diesem Bereich bereits Konsens. Der neue Rat brachte das Thema im Frühjahr allerdings noch einmal in die Diskussion. Nun steht der erste Bauabschnitt in der Ausführungsplanung und kurz vor der Ausschreibung.

Bauwirtschaft hat knappe Kapazitäten

Die Auftragsvergabe soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, erklärt Baufachbereichsleiter Jörg Döpke. Die Umsetzung erfolgt voraussichtlich 2018. „Die Bauwirtschaft hat momentan knappe Kapazitäten. Das spüren wir auch bei der Preisfindung“, so Döpke. Ein weitläufigerer Zeitraum bis zum Baubeginn ist deshalb günstiger. „Wir können Gas geben und uns einen entsprechenden Preis abholen, oder den Zeitraum flexibler gestalten“, sagt Döpke.

Der erste Bauabschnitt umfasst den Einmündungsbereich in die Grover Straße, die Verkehrsberuhigung bei Kirche und Kita sowie die Einmündung in den Bassenbrink. In weiteren Bauabschnitten könnten später noch andere Schwerpunkte gesetzt werden. Geplant sind noch sogenannte Aufmerksamkeitsfelder.

Dabei handelt es sich um rautenförmige Flächen, die etwas höher sind als die umliegende Fahrbahn. Sie sollen die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf sich ziehen, und zwar mit dem Ziel, dass das Tempo gedrosselt wird. Vier Stück sollen jeweils an den Einmündungen installiert werden – soweit der aktuelle Stand der Planungen.

Am Ende soll zudem noch die Gesamtfahrbahn gemacht werden. Die Abwicklung könnte in einem oder zwei weiteren Bauabschnitten erfolgen. Die Vorgehensweise wird allerdings noch vom Rat zu bestimmen sein.  göt

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