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St. Jacobi: Glocken dreimal konfisziert

Jubiläum St. Jacobi: Glocken dreimal konfisziert

Das 975-jährige Jubiläum der St.-Jacobi-Kirche nimmt am Montag, 26. Januar, so richtig Fahrt auf. Dann steht um 19.30 Uhr der erste Teil eines Anspiels auf dem Programm, das in zwei Abschnitten die Historie der Kirchengemeinde nacherzählt.

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Rodenberg. Wer glaubt, bereits alles über St. Jacobi Rodenberg zu wissen, dürfte dann eines Besseren belehrt werden. Die Geschichte birgt jede Menge spannende Details. So gab es zwischenzeitlich zwei Kirchengemeinden – eine in Rodenberg und eine im damals eigenständigen Ort Grove. Das erste Gotteshaus war die Kapelle St. Anna in Grove, gebaut im Jahr 840, die 1450 einstürzte. 1040 wurde die St.-Jacobi-Kirche geweiht. 1282 folgte die Weihe einer Kapelle in Rodenberg. Erst im Jahr 1643 fusionierten die beiden Gemeinden.
Und dann wäre da noch die wechselvolle Geschichte der Glocken in St. Jacobi. Bereits 1639 wurden während des 30-jährigen Kriegs erstmals die Klangelemente konfisziert, weil dringen Metall zur Kriegsführung benötigt wurde. 1917 ereilte die Gemeinde dasselbe Schicksal wegen des tobenden Ersten Weltkriegs. 1925 gab es zwar Ersatz, doch bereits 1942 wurden erneut drei Bronzeglocken beschlagnahmt. 1948 erhielt St. Jacobi neue Kirchenglocken, die jedoch 2007 erneut ausgetauscht wurden – diesmal aber aus freien Stücken. Die ausrangierten Glocken wurden an öffentlichen Plätzen ausgestellt.

gus

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