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Stark für die Zukunft

Rodenberger Neujahrsempfang Stark für die Zukunft

Einen Ausblick auf ein arbeitsreiches Jahr hat Bürgermeister Ralf Sassmann am Sonntag auf dem Rodenberger Neujahrsempfang gewagt. „Es ist wichtig, die Stadt stark für die Zukunft zu machen. Wir wollen Lebensqualität sichern und Lebensräume schaffen“, sagte er. Dabei sei man auf einem guten Weg.

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Ursula und Klaus Hercht (von links) werden für ihren Einsatz ebenso von Bürgermeister Ralf Sassmann ausgezeichnet wie Reiner Niedenzu.

Quelle: tro

Rodenberg. Unerlässlich dafür seien eine funktionierende Wirtschaft, Familienfreundlichkeit und sozialer Zusammenhalt, aber auch das Feiern von Traditionen, so Sassmann weiter. Darum werde die Aufwertung der Stadtmitte in Angriff genommen. Zudem entstehe die DRK-Tagespflege, auch eine neue Krippe sei geplant. Der obere Teil der Windmühlenstraße und die Grover Straße würden saniert sowie die Gottlieb-Daimler-Straße verlängert, weil sich dort ein neuer Gewerbebetrieb ansiedeln wolle.

„Zudem gibt es für das Stockholm-Grundstück einige Interessenten, die derzeit ihre Pläne vorstellen“, sagte der Bürgermeister. Letztlich ließen sich durch das Engagement Dritter an dieser Stelle Steuergelder sparen, die dafür an anderer Stelle eingesetzt werden könnten.

Besonderes Miteinander

Möglicherweise bei der Kinderbetreuung. Denn damit kommt laut Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla eine große Herausforderung auf Verwaltung und Politik zu. „Eigentlich ist die Abschaffung der Gebühren eine gute Sache – aber auch sehr teuer für uns“, sagte er. Er befürchte, dass die Zuschüsse vom Land zu gering ausfallen. Nichtsdestotrotz: „Eine starke Wirtschaft, gute Siedlungsentwicklung, Kinder überall – sorgenvoll um unsere Zukunft müssen wir nicht sein. Wir können zuversichtlich in dieses Jahr gehen.“ Auch dank des „besonderen Miteinanders“ in der Stadt. Habe er im vergangenen Jahr an derselben Stelle noch vom „Rodenberger ‚Du‘“ gesprochen, so war es nun das „Rodenberger ‚Wir‘“.

Enge Begleitung gewünscht

Interessante Einblicke gaben auch zwei andere Rodenberger: Der Hausarzt Michael Harbeck nahm die Ärzteversorgung in Stadt und Umgebung detailliert unter die Lupe. „Die Politik muss die Haus- und Fachärzte ganz eng begleiten, damit uns die Sitze nicht irgendwann verlustig gehen“, forderte er. Der Landwirt Jürgen Wulf sprach über die Schwierigkeiten, mit denen sich sein Berufsstand heute oft konfrontiert sieht. „Wenn ihr Lebensmittel wollte, die mit Liebe hergestellt werden, müsst ihr die lieben, die sie herstellen“, sagte er.

Urkunden als Dank

Eine Überraschung für drei der Gäste hatte Sassmann dann noch. „Es gibt Bürger, die einiges mehr für die Gesellschaft tun, als andere. Wir wollen deren Taten ein Gesicht geben“, sagte er. Dazu gehörten im vergangenen Jahr – wie auch schon in vielen davor – Ursula und Klaus Hercht sowie Reiner Niedenzu. Niedenzu organisiert seit über zehn Jahren die Rodenberger Runde sowie den Volkstrauertag. Die beiden Erstgenannten dagegen bekamen ihre Urkunde dafür, dass sie sich seit vielen Jahren um die Blumenkübel am Kirchwall kümmern. „Wir machen weiter“, versprach Ursula Hercht. tro

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