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Rodenberg Stricken, häkeln, sticken
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Stricken, häkeln, sticken
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00:22 28.02.2015
Ums Handarbeiten geht es beim „Knütte-Närmdach“. Quelle: pr.
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Rodenberg

Die Rodenberger Landfrauen und der Arbeitskreis historische Handarbeiten aus Stadthagen werden an diesem Nachmittag bekannte Handarbeitstechniken wie stricken, häkeln und sticken präsentieren. Auch die gemütliche Spinnstube, in der Flachs und Wolle versponnen werden, ist geöffnet, wie die Vorsitzende der Museumslandschaft, Bettina Schwarz, ankündigt.

 Der Webstuhl ist ebenfalls in Aktion und vermittelt etwas von der einst auch in Rodenberg und Umgebung üblichen Profession der Leinenweber. Kunst aus Ton für Haus und Garten gibt es ebenso wie handgefertigten Schmuck.

 In liebevoller Handarbeit angefertigte Drechselarbeiten werden in Form einer Ausstellung zu bewundern sein. Und wer gerne flechtet, kann dem Stuhlflechter bei seiner Arbeit über die Schulter schauen.

 Für Kinder sind diverse Mitmachaktionen geplant. Gegen Durst und Hunger kommen Kaffee und Kuchen zum Einsatz. Der Eintritt ist frei.

 „Knütte-Närmdach“ – Was ist das eigentlich? Wer der plattdeutschen Sprache nicht mächtig ist, dürfte stutzen. Die Erklärung: Knütten bedeutet stricken, Närmdach heißt Nachmittag. Es handelt sich also um eine einfache Umschreibung für einen Nachmittag, an dem die Handarbeitskunst im Mittelpunkt steht.

 Ein Konzept, das der Rodenberger Museumslandschaft bereits einige Besucherscharen eingebracht hat. Bei vergangenen Handwerksnachmittagen hatte Schwarz bisher nie einen Grund zur Klage: Es seien stets so viele Besucher da gewesen, dass es im Museum richtig eng wurde. mak

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