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Teleskope auf dem Amtsplatz

Sternengucker Teleskope auf dem Amtsplatz

Der Planet Merkur steht am Montag, 9. Mai, im Fokus von Astronomen und Hobby-Sternenguckern, denn es vollzieht sich ein seltenes Schauspiel: Der Himmelskörper schiebt sich zwischen Sonne und Erde.

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So sieht es aus, wenn sich der Planet Merkur vor die Sonne schiebt – zumindest, wenn man das Ereignis durch ein starkes Teleskop mit Sonnenfilter beobachtet.

Quelle: wil

RODENBERG. Auf dem Amtsplatz in Rodenberg postieren deshalb um 17 Uhr Experten mehrere Teleskope, um das Phänomen zu beobachten und im Bild festzuhalten.

 Merkurtransit nennt sich der Vorgang im Fachjargon. Initiatoren der Aktion in der Deisterstadt sind Joachim Stürck und Sebastian Wilk. Diese werden drei Teleskope aufstellen, doch sie haben weitere Sternengucker eingeladen, die es ihnen gleichtun sollen. Da sie durchaus mit einiger Resonanz rechnen, haben Stürck und Wilk die Veranstaltung „Merkur wandert über die Sonnenscheibe“ auch im Rathaus angemeldet.

 Doch auch Laien oder Interessierte, die über kein professionelles Equipment verfügen, sind ausdrücklich zu der bis 19 Uhr dauernden Sonnenbeobachtung eingeladen. Denn Wilk und Stürck möchten der Bevölkerung das Schauspiel erklären und Neugier an der Astronomie wecken.

Ein äußerst seltenes Phänomen

 Wenn sie am Montag die Rohre gen Himmel richten, dürfte ihnen das Wetter gelegen kommen. Denn die vorsommerliche Witterung soll den Prognosen zufolge zumindest in Norddeutschland auch am Wochenbeginn noch anhalten.

 Merkur umrundet – wie auch Venus – die Sonne innerhalb der Erdumlaufbahn. Dennoch ist der sogenannte Transit wegen der Anordnung der Umlaufbahnen in menschlichen Dimensionen gemessen äußerst selten. Fachleuten zufolge ist das Phänomen nur im Abstand mehrerer Jahrzehnte zu erleben. Den letzten Merkurtransit hatte es in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts gegeben.

 Ohne ein starkes Vergrößerungsglas ist das Ganze ohnehin nicht zu erkennen. Und selbst mit dem Teleskop funktioniert es nur per Sonnenfilter. Wer mit bloßem Auge durchs Fernrohr in die Sonne schaut, läuft Gefahr, zu erblinden, warnen Experten. gus

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