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Traditionsbetrieb Elektro-Oberheide bleibt

Immobilie verkaufen, Laden erhalten Traditionsbetrieb Elektro-Oberheide bleibt

Mit der Schließung des Spielwarengeschäfts Holzwiese steht der Stadt Rodenberg wohl ein Leerstand ins Haus.

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Elektro-Oberheide bleibt an der Langen Straße.

Quelle: js

Rodenberg. Droht auch an der Langen Straße eine weitere Vakanz? Bei der Immobilie, die die Stadt dort kaufen möchte (wir berichteten), handelt es sich um die Räume des Traditionsbetriebs Elektro-Oberheide. Doch die Geschäftsleitung gibt Entwarnung.

„Wir bleiben und wollen auch bleiben“, räumt Geschäftsführer Bernd Oberheide alle Befürchtungen um eine Schließung aus dem Weg. Allerdings bestätigt der 65-Jährige, dass die Verhandlungen mit der Stadt über die Veräußerung der Immobilie, in der auch das Geschäft beheimatet ist, weit vorangeschritten sind. „Im zweiten Quartal geht der Verkauf wohl über die Bühne.“

Das bedeute jedoch nicht, dass es dann kein Elektrogeschäft mehr in Rodenberg gibt. Vielmehr seien „die Weichen bereits gestellt“, dass Oberheides Sohn das Unternehmen übernimmt. Auch an der Personalstärke von acht Mitarbeitern soll sich nichts ändern. Aber wieso verkauft Oberheide die Immobilie dann?

Schon als Aldi in Erwägung gezogen hatte, den Geschäftsbereich deutlich zu vergrößern und auszubauen (wir berichteten), habe Oberheide überlegt, das 1200 Quadratmeter große Grundstück abzugeben. „Die Immobilie ist ein Einstieg ins umliegende Hinterland“, weiß Oberheide.

Denn an das Geschäft und den Wohnbereich des Hauses an der Langen Straße schließt sich Richtung Rossmann ein Anbau an, der eventuell für die Zusammenlegung von Flächen – mögliche Basis für die Ansiedlung neuer Geschäfte – weichen kann.

„Wir müssen Flagge zeigen und uns zu einer funktionierenden Innenstadt bekennen“, sagt der 65-Jährige. Es sei wichtig, dass die Rodenberger Bevölkerung den Grundbedarf weiterhin in der Innenstadt kaufen kann. „Ein Branchenmix aus mehreren Geschäften im Zentrum würde noch mehr Unternehmen in Rodenbergs Kernstadt führen“, ist sich Oberheide sicher. Und das würde freilich auch mehr Kunden für das Elektrogeschäft bedeuten.

Ähnlich äußert sich auch Georg Hudalla: „Es ist wichtig, das Potenzial für langfristige Stadtentwicklung in eigener Hand zu halten“, sagt der Samtgemeindebürgermeister. Für den Gestaltungsraum Kernstadt biete diese Immobilie die Möglichkeit, „zusammenhängende Flächen bereitzustellen“. Konkrete Planungen der Stadt, wie die Immobilie an der Langen Straße dafür verwendet werden soll, gebe es allerdings noch nicht. js

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