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Rodenberg Treibjagd im Deister mit „guter Quote“
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Treibjagd im Deister mit „guter Quote“
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00:17 23.12.2016
Etliche Wege im Norddeister blieben während der Jagd gesperrt. Quelle: ka
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Rodenberg/Nenndorf

Der Grund: Sie fühlten sich nicht ausreichend darüber informiert und mussten ihre Deistertouren abbrechen beziehungsweise verkürzen. Forstamts-Pressesprecher Joachim Hansmann räumte auf Anfrage ein, dass der Termin nicht ordentlich kommuniziert worden war. Dies solle beim nächsten Mal besser funktionieren. Die Jagd hatte am Freitag von 9 bis 13 Uhr stattgefunden.

Das Forstamt zog dennoch eine positive Bilanz. Die Jagd war im gesamten nördlichen Deister revierübergreifend ausgerichtet worden. Die Zahl der zur Strecke gebrachten Tiere stellt nach Angaben von Hansmann „eine extrem gute Quote“ dar. Es handle sich um die höchste Quote, die die Jäger für das Fortsamt jemals erzielt haben.Nach den Worten Hansmanns waren rund 100 Jäger und Hundeführer mit von der Partie – überwiegend Gäste, aber auch Jagdscheininhaber, die von sich aus ihr Interesse bekundet hatten. „Die Jäger mussten für die Teilnahme bezahlen“, erklärt Hansmann.

Taktisch habe es sich um eine sogenannte Beunruhigungsjagd gehandelt. Dabei würden im Gegensatz zur Drückjagd weniger Treiber mit Hunden eingesetzt. Vorteil aus Sicht der Jäger: Das Wild wird in Bewegung gebracht, springt aber meist nicht in so hohem Tempo wie bei der Drückjagd vor die Flinten.

„Das Wild ist so besser zu treffen“, sagt Hansmann. Das Forstamt betont, dass nur Jäger teilnehmen dürfen, die gut schießen können. Seit Juli sei diesbezüglich ein besonderer Schießnachweis nötig. ka, gus

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