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Treppenturm am Museum: Arbeiten gehen langsam voran

Fertigstellung bis zum Jubiläum fraglich Treppenturm am Museum: Arbeiten gehen langsam voran

Der Treppenturm am Rodenberger Museum ist nicht so stark beschädigt, wie befürchtet. Trotzdem ist ein straffer Zeitplan einzuhalten.

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Die Arbeiten gehen in großen Schritten voran. Bis zum Auftakt der Jubiläumsfeier ist es jedoch ein straffer Zeitplan.

Quelle: kle

Rodenberg. Die gute Nachricht zuerst: Die Sanierungsarbeiten am ehemaligen Treppenturm am Rodenberger Museum gehen gut voran. Statt der ursprünglich angedachten eineinhalb bis zwei Meter mussten vom oberen Rand des Bauwerks zudem nur rund 20 Zentimeter abgetragen werden, berichtet Thomas Reimann von der zuständigen Baufirma Kiltsch. „Der Bereich war doch nicht so stark beschädigt, wie wir zuerst dachten.“ Diese obere Schicht wird am Ende wieder aufgesetzt und sicher befestigt, sodass die Turmhöhe letztlich identisch bleibt.

Fraglich ist allerdings, ob die Arbeiten tatsächlich wie erhofft bis zum 18. April fertig werden. Für diesen Termin ist nämlich der Auftakt zu den Jubiläums-Feierlichkeiten angesetzt, und zwar auf der Museumsinsel. „Der Regen macht uns schwer zu schaffen“, so Reimann. Denn beispielsweise das Verfugen ist bei zu großer Feuchtigkeit kaum möglich. Einmal hatten die Beteiligten sogar mit Schnee und Eis zu kämpfen, und wegen Sturmtief „Niklas“ mussten die Arbeiten einen Tag lang ganz ruhen. „Wir hoffen, dass wir es rechtzeitig schaffen, aber es wird sehr eng“, sagt Reimann.

Die Stadt hätte sich der Sache gerne früher angenommen. Denn das unschöne Absperrgitter rund um den Turm, das wegen der Einsturzgefahr nötig ist, sollte möglichst vor dem 18. April verschwunden sein. Da der Turm allerdings unter Denkmalschutz steht und lange unklar war, woher die Schäden im Gemäuer stammen, waren vor den Reparaturarbeiten erst umfassende Voruntersuchungen unter anderem durch den Landkreis nötig.

Zusätzlich zu den Reparaturen wird der Turm durch eine Beton- und Stahlkonstruktion gut abgesichert. Waghalsigen Jugendlichen soll das Klettern zudem besser verleidet werden. Der Randbereich des Rundturms, der wegen der vorstehenden Steine gerne als Kletterwand missbraucht wurde, wird zugemauert.

Schön sehen die roten Backsteine dafür nicht aus. Den Vorgaben des Denkmalschutzes zufolge muss der Unterschied zwischen den Originalteilen eines Bauwerks und den neu hinzugefügten aber deutlich erkennbar sein. kle

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