Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Über Asphalt und Staubpisten

Reisejournalist berichtet Über Asphalt und Staubpisten

Reisejournalist Jens Homberg hat in der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Rodenberg über seine zahlreichen Motorradreisen vom Polarkreis bis in die Sahara berichtet. Mit Fotos und kurzen Filmen unterlegt, brachte er seinen Zuhörern Touren näher und gab Tipps zu Technik, Ausstattung und Planung solcher Unternehmungen.

Voriger Artikel
Vorsicht vor Senioren
Nächster Artikel
Kind im Auto eingeschlossen

Jens Homberg (Zweiter von rechts) gibt zahlreiche Tipps rund ums Reisen mit dem Motorrad.

Quelle: ar

RODENBERG. 500.000 Kilometer ist Homberg in den vergangenen 30 Jahren auf drei Kontinenten gefahren. Zur Einleitung seines Vortrags preschte er eindrucks- und geräuschvoll mit seiner Enduro, einem Geländemotorrad, in die Halle und stellte gleich klar: „Für mich ist es die schönste Art zu reisen. Man ist direkt in der Natur, kommt mit vielen Menschen schnell in Kontakt und hat keine Karosserie um sich herum.“ Nach seiner Erfahrung geht von dieser Maschine eine Faszination aus, die Menschen, besonders Kinder, magisch anzieht – und zwar in allen Kulturen.

Es folgten beeindruckende Bilder seiner Touren um die Pyrenäen sowie um die Ostsee herum, die er dem Publikum genauso empfahl wie eine gemütliche Spazierfahrt entlang der Maas. Abwechslungsreich stellte der aus Jever stammende Reisejournalist Fahrten mit vielen Kurven durch die Alpen, auf einer langen Strecke in der Einöde in Richtung Murmansk sowie abendliches quirliges Treiben in Italien und Frankreich vor.

„Wer hinten fährt, schluckt Staub!“

Dann wurde es abenteuerlich: In Tunesien und Marokko waren Bilder entstanden, die Homberg mit „Wer hinten fährt, schluckt Staub!“ augenzwinkernd kommentierte. Gleichzeitig schwärmte er von dieser Fahrt durch traumhafte Wüstenlandschaften. Unter Akazien zu parken, könne er nicht empfehlen, dann seien hinterher wahrscheinlich die Reifen platt, führte er lachend aus. Sichtlich bewegt erzählte Homberg, was für ein schönes Land Libyen sei. Seine Tour habe er 1997/98 unternommen. Nun sei es leider nicht mehr möglich, die Natur dort zu bewundern.

Aber auch zu Hause in Deutschland könne man „Pistenfeeling“ genießen: auf Feldwegen oder auf einem Deich. Abschließend erläuterte Homberg Interessierten noch etliche Details, beispielsweise zu Navigationssystemen, Vorbereitung von Touren und zur erforderlichen Ausstattung. ar

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg