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Rodenberg Umbrüche im Verein
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Umbrüche im Verein
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20:13 06.05.2011
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Rodenberg (bab). Immer noch fehlt ein stellvertretender Vorsitzender und der Jugendwart. Zwar hat sich Kassierer Heinz-Dietrich Heinsohn dem Nachwuchs angenommen, doch frühere Gegebenheiten, als der Verein noch stark in der Grundschule verankert war und regelmäßige Treffen anbot, können momentan nicht erreicht werden. Der Vorstand soll nun verkleinert werden.

Die nötige Satzungsänderung wollen die Philatelisten aber nicht übers Knie brechen und sich im kommenden Jahr damit beschäftigen. Dann wird sich auch herausstellen, was aus den jährlichen Vereinsaktionen wird, denn über die letzte im März sind die Organisatoren nicht glücklich. Es seien zwar viele Besucher gekommen, aber die Versteigerung nicht gut gelaufen.

„Das deckt kaum die Kosten“, musste Schriftführer Ernst Paulsen ernüchternd feststellen. „Wir wollen es aber im nächsten Jahr nochmal probieren“, kündigte er an. Hans Janietz und Paulsen sind bereit, die Loslisten erneut zusammenzustellen. Die Einlieferer müssten aber entweder die Preise angemessen festlegen oder attraktivere Sortimente anbieten, um Sammler zu überzeugen, so der Tenor.

Das Archiv in den Vereinsräumen an der Allee 9 bereitet ebenfalls Sorge. Die Räume seien feucht, sagt Janietz, das tue den Sammlungen nicht gut. Deshalb sollten die postgeschichtlichen Heimatsammlungen aus Rodenberg und Lauenau in der Rodenberger Sparkassengeschäftsstelle untergebracht werden. Janietz schlug auch vor, die Sammlungen einmal bei einem Klubabend oder in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Ein weiterer wunder Punkt der Briefmarkenfreunde ist die Vereinsrundschau, deren Erscheinen eingestellt ist, seit Hans-Joachim Schulz die interne Zeitschrift nicht mehr erstellt. Auch dort waren 2010 laut Kassierer die Kosten nicht zu decken. Was offensichtlich zu einem Missverständnis führte. „Die Vereinsrundschau hat 2000 Euro gekostet“, gab Heinsohn an und Schulz protestierte, weil er dies als Verlust wertete. „Da kann irgendwas nicht stimmen.“

Heinsohn räumte zwar ein, dass etwas mehr als 1000 Euro für Anzeigen eingenommen wurden, so aber tatsächlich ein Verlust von rund 1000 Euro dabei herausgekommen sei, weil die Zahl der Inserate nicht reichte. Der Kassenprüfer jedenfalls bestätigte die ordnungsgemäße Führung der Konten.

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