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Verregneter Weihnachtsmarkt

Besucher bleiben aus Verregneter Weihnachtsmarkt

Simon ist schon etwas enttäuscht. Erst eine der Bastelarbeiten seiner fünften Klasse hat er am IGS-Stand auf dem Rodenberger Weihnachtsmarkt verkaufen können: Ein wenig missmutig schaut das Schülerquartett aus seiner Holzbude auf den Amtsplatz: Die Besucher bleiben aus; Regentropfen prasseln auf Lichterketten.

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Bei so vielen verlockenden Angeboten leuchten die Augen auch bei einem verregneten Weihnachtsmarkt.

Quelle: nah

Rodenberg. Es ist recht ungemütlich an diesem Nachmittag. Der Posaunenchor hat sich unter das schützende Dach der Volksbank geflüchtet. Gerade eine Zuhörerin steht vor dem Ensemble im Nassen und singt tapfer das alte Adventslied mit. Ein junges Elternpaar rätselt, ob es überhaupt noch bis zur Ankunft des angekündigten Weihnachtsmanns bleiben will.

 Am Vortag war es nach Auskunft etlicher Standbetreiber deutlich angenehmer: Bis weit in den Abend hinein hätten sich große Menschentrauben im großen Rund der Holzbuden bewegt. Und auch der Umsatz beim Verkauf von Kunsthandwerk, Bastelarbeiten und kleinen Geschenken sei „schon recht ordentlich“ gewesen.

 Einige Anbieter weckten auf ganz andere Weise die Neugier. Die „Cointräger“ zum Beispiel, die bei wärmenden Getränken ihre Ziele vorstellten: Die zehn jungen „Rodenberger wollen für Rodenberger“ etwas tun – sie planen zum Beispiel die Wiederbelebung einer fröhlichen Feier am 1. Mai vor dem Rathaus oder auch handwerklichen Einsatz. Zeichen ihrer Mitgliedschaft und damit auch Namensgeberin ist übrigens eine Medaille mit dem Stadtwappen. Wiederum viel los war bei den „Rombarger Jüchterchen“, die außer Apfelpunsch „mit und ohne Calvados“ die begehrte Schaumburger Hochzeitssuppe anboten: „Die ist geeignet für alle Konfessionen“, sagte Marianne Altenburg schmunzelnd über den Inhalt mit Geflügel und Spargel. Auch Matthias und Meike nahmen eine Portion – aber nur als „Freundschaftssuppe“: Eine Hochzeit ist noch nicht in Sicht. nah

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