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Verwaltung will Wohnraum schaffen

Samtgemeinde Rodenberg Verwaltung will Wohnraum schaffen

Die gute Wirtschaftslage der Samtgemeinde hat zu einem Plus an Arbeitsplätzen geführt. Die zusätzlichen Arbeitnehmer wollen natürlich auch irgendwo unterkommen – die Wohnungssuche gestaltet sich jedoch oft schwierig.

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In Rodenberg sollen nach Vorstellung der Verwaltung bald einige Mietverträge abgeschlossen werden.

Quelle: dpa

Rodenberg. „Es ist eine deutliche Nachfragesteigerung zu spüren“, sagte Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla auf Anfrage. In Lauenau zeichnet sich dieser Trend schon länger ab, nun ist er auch in Rodenberg spürbar. Bisher sei die Lage nicht dramatisch, aber: „Die steigende Nachfrage kann nicht aus dem Bestand befriedigt werden“, so Hudalla. Die Verwaltung hat deshalb bei einer Sitzung des Verwaltungsausschusses angeregt, selbst Wohnraum in Rodenberg zu schaffen, um eine Entspannung auf dem Markt herbeizuführen. Hier geht es explizit um einen Neubau, so Hudalla. Die Ausschusssitzung war nicht öffentlich, laut Hudalla ist es aber seitens der Ratsleute zu keinen Widersprüchen zum Vorschlag der Verwaltung gekommen.

Stadt bezahlt Minuszinsen

Für ihr Guthaben muss die Stadt aktuell Minuszinsen bezahlen. Man wolle deshalb die Liquidität lieber nutzen, um sie sozial anzulegen, meint der Samtgemeindebürgermeister. Dies ist eine freiwillige Zusatzaufgabe einer Kommune. Es gehge auch darum, ein angenehmes Sozialklima zu schaffen. Insbesondere da es ein „sehr positives Zeichen“ sei, dass so viele Menschen in die Deisterstadt kommen wollen.
Doch auch die bereits diskutierte Idee, Zuschüsse für die Sanierung von Altbeständen zu bewilligen und damit Wohnraum in der Innenstadt zu schaffen, ist noch nicht vom Tisch. Allerdings gibt es in Rodenberg, so der Stadtdirektor, zurzeit kaum Angebote an alten Objekten und damit auch kaum Bedarf.

Marktanalyse geplant

„Ich glaube aber, dass wir im Augenblick eher Neubau schaffen sollten“, so Hudalla. Es brauche Geschosswohnungen in Rodenberg. Um den Bedarf zu ermitteln, auch ob eher kleinere oder größere Wohnungen benötigt werden, soll es eine Marktanalyse geben – vorausgesetzt die Ratsleute folgen dem Vorschlag der Verwaltung. Für Hudalla steht aber fest, dass ein etwaiger Neubau ins Zentrum der Deisterstadt gehört, an den Stadträndern sei das Vorhaben nicht vorstellbar.
Denkbar sei eine Bebauung hinter Oberheide, so der Stadtdirektor. Auch möglich wäre die Umsetzung auf dem Gelände des Hotel Stockholms. Allerdings, lenkt Hudalla ein, sollte sich dort der ursprüngliche Charakter wieder finden. Sprich: Eine Gastronomie sollte im Erdgeschoss mit einziehen. göt

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