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Viel Lob fürden Aue-Zugang

Familienausschuss Rodenberg Viel Lob fürden Aue-Zugang

Der Ausschuss für Familie, Jugend und Soziales hat am Donnerstagabend über den Antrag auf einen Aue-Zugang diskutiert und das Vorhaben für gut befunden. Allerdings wird es keine zügige Umsetzung geben.

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Quelle: SN

Rodenberg. Ziel ist es, den Rodenbergern einen bequemen Zugang zur Aue zu ermöglichen. Nach Worten Erhard Steeges (CDU) haben mehrere Bürger den Wunsch nach einer solchen Anlage, die es bisher im Stadtgebiet nicht gibt, geäußert. Sinnvoll sei es, die Anlage im Bereich Burgwall zu realisieren, um dort die Spielmöglichkeiten zu ergänzen. Ein Tretbecken soll es nicht werden, entkräftete Steege einen Einwand Renate Volks (SPD).

 Diese äußerte jedoch Bedenken gegen den Standort, den sich die Gruppe CDU/WGR in ihrem Antrag wünscht. Die Steinaue sei der schneller fließende der beiden Aue-Arme. Besser wäre daher ein Platz an der Mühlenaue, deren Fließgeschwindigkeit niedriger sei. Uwe Märtens (SPD) fügte hinzu, dass ein Wasserzugang unmittelbar in der Nähe eines Spielplatzes, wie er am Burgwall entstanden ist, eine zusätzliche Gefahrenquelle bilde.

 Die Idee sei dennoch gut, betonte Märtens. Auch der Landkreis befürworte den Vorstoß, ergänzte Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla.

 Im Ausschuss bestanden unterschiedliche Meinungen: Das Aue-Ufer sei ohnehin in der Nähe des Spielplatzes und stelle daher immer eine Gefahr dar, weil es frei zugänglich sei. Andere Stimmen gingen in die Richtung, dass ein installierter Zugang die Kinder zusätzlich anziehe. Andererseits seien die Kinder auf dem Spielplatz unter Aufsicht, was aber wiederum nicht für alle gelte.

 Grundsätzlich goss Günther Wehrhahn von der Verwaltung (Aue-)Wasser in den Wein: Der Antrag sei so, wie er vorliege, nicht genehmigungsfähig. Auch wegen des Gefährdungspotenzials für Kinder. Zudem erwartet Wehrhahn Einsprüche von Umweltschützern. Dies habe der Landkreis auf Anfrage bestätigt. Sinnvoll sei es, ein Projekt Aue-Zugang zu starten. Dies diene auch der Möglichkeit, Zuschüsse zu gewinnen. Die Kostenschätzungen variieren zwischen 8000 und 18000 Euro – je nach Ausführung.

 Der Ausschuss einigte sich darauf, den Antrag umzusetzen. Allerdings nicht auf schnellem Weg. Es soll sorgfältig ausgearbeitet werden, wo und wie der Aue-Zugang realisiert wird. Als Kostenrahmen wurden 15000 Euro empfohlen. gus

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