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Viel Neues am Amtsplatz

Rodenberg / Renovierung Viel Neues am Amtsplatz

Der Stadt und der Samtgemeinde Rodenberg sowie deren Mitgliedsgemeinde steht in 2013 Einiges vor – speziell in den Ortsmitten. Während in Lauenau noch Restarbeiten zu erledigen sind, soll das Zentrum in Rodenberg gleich an zwei Stellen neu gestaltet werden. Die SN haben mit Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann über die wichtigsten Vorhaben des nächsten Jahres gesprochen.

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Der Durchgang zum Amtsplatz soll breiter, der Aldi-Markt größer werden. 

Quelle: gus

Rodenberg (gus). In der Deisterstadt ist geplant, das Gebäude am Amtsplatz, in dem bis vor kurzem ein italienisches Restaurant betrieben worden war, zu renovieren. Die Immobilie hatte die Stadt in 2012 gekauft.

Deren Anbau soll verschwinden, um den Durchgang vom Parkplatz hin zum Amtsplatz zu verbreitern und zusätzlichen Raum für Fußgänger zu schaffen. Außerdem ist die Sanierung des restlichen Gebäudes vorgesehen, Ziel ist es laut Heilmann, dort wieder einen Gastronomen anzusiedeln.

Zusätzlich hat der Aldi-Konzern vor, den Markt in Rodenberg zu vergrößern. Die Front des Gebäudekomplexes wird dann etwa neun Meter weiter nach vorn gezogen. Heilmann ist bewusst, dass es in Rodenberg Bedenken dagegen gibt, und auch er selbst sei „nicht ganz glücklich“ mit den Plänen.

Doch über allem stehe das Interesse, den Discounter im Zentrum zu halten. Eine Bürgerinformation zum Thema gibt es am 16. Januar im Ratskeller.

Des Weiteren steht nach Beendigung der Arbeiten am Kreisel die Netto-Eröffnung bevor. Dass sich auch der Drogerist Rossmann auf dem Gelände niederlässt, hält Heilmann für ausgeschlossen. Doch das Unternehmen bekunde weiterhin großes Interesse an Rodenberg. Es gelte, einen geeigneter Standort zu finden.

Und das Baugebiet Leimkaute wird weiter erschlossen, die Nachfrage in punkto Bauplätze sei weiterhin hoch. 15 Parzellen seien im ersten Abschnitt bereits vermarktet worden. Heilmann setzt in Zusammenarbeit mit Sparkasse und Volksbank auf das Anlocken junger Familien. Dafür werde ein Familienbonus gezahlt.

Wie es mit dem Zankapfel „Seniorentreff“ weitergeht, ist derzeit offen. Allerdings setzt Heilmann darauf, dass sich nach der Kommunalwahl die Gruppen eingearbeitet haben und konstruktiver als bislang diskutiert wird.

Brücke unters Messer

Pohle. Die Gemeinde Pohle will ebenfalls ihre Straßenlaternen erneuern lassen. Die Apelerner Straße soll unters Messer kommen, zudem hat sich der Gemeinderat für die Sanierung einer Brücke an der Hauptstraße am Ortsausgang in Richtung Antendorf entschieden.
Und auch im Dorfgemeinschaftshaus soll weiter renoviert werden, unter anderem ist Geld für den Kauf von Schränken zum Verstauen von Instrumenten eingeplant.

Dorferneuerung startet

Hülsede. Die Gemeinde Hülsede hat in 2012 die Weichen für die Sanierung der Straßenlaternen gestellt. Außerdem soll in 2013 die Dorferneuerung anlaufen. Die Projekte dafür müssen in drei ortsbezogenen Arbeitskreisen entwickelt werden. Spielplätze und Treffpunkte könnten geschaffen werden. Auch Privatleute haben die Möglichkeit, Projekte zur Fördrung anzumelden. Darüber hinaus gehen die Arbeiten an der St. Ägidienkirche weiter.

Kreisel und neues Baugebiet

Lauenau. Im Frühjahr wird die Neugestaltung der Ortsmitte abgeschlossen. Dafür sind noch Pflasterarbeiten an der Coppenbrügger Landstraße zwischen den Einmündungen Carl-Sasse-Straße und Kirchstraße nötig. Um Verzögerungen zu vermeiden, wartet die Verwaltung bis zum Ende der Frostperiode.

Außerdem bekommt die Samtgemeinde ihren zweiten Kreisverkehr: An der Abzweigung nach Feggendorf will das Land einen Kreisel bauen lassen. Der Starttermin ist für Mai vorgesehen. Dann wird das keilförmige Grundstück zwischen Rodenberger Straße und Feggendorfer Straße bebaut.
Ein weiteres Baugebiet soll ebenfalls erschlossen werden: An der Straße Im Scheunenfeld plant der Flecken 28 zusätzliche Grundstücke, mehrheitlich mit einer Größe zwischen 700 und 800 Quadratmetern. Es handelt sich um die Fortführung des Baugebiets Am Deister. Unabhängig davon soll auch die Vermarktung des Baugebiets Am Felsenkeller vorangetrieben werden, doch Heilmann geht davon aus, dass es dort bis zum Endausbau noch etwas dauert.

Hinsichtlich der Kinderbetreuung hat die Samtgemeinde die Eröffnung der Krippe in den früheren Räumen des Kindergartens „Rappelkiste“ fest für Februar ins Auge gefasst. Die Samtgemeinde will außerdem Geld in die Sanierung der Feggendorfer Friedhofskapelle stecken.

Keine großen Vorhaben

Messenkamp. In der Gemeinde Messenkamp sind umfangreiche Projekte in 2013 nicht vorgesehen. Heilmann verweist auf ein dennoch umfangreiches Investitionspaket, dass die Samtgemeinde und die Mitgliedskommunen schultern. Wie werden etwa zehn Millionen Euro investiert – dies entspreche den Vorjahren.

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