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Rodenberg Viel Neues quer durch den Deister
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Viel Neues quer durch den Deister
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19:35 02.05.2011
Auf der Suche nach den wilden Kräutern: Fast 50 Interessierte gehen am Deistertag mit Apotheker Helmut Ziebandt auf Tour. © ems
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Rodenberg/Bad Nenndorf (rwe). Die Bad Nenndorfer Angebote seien gut angenommen worden. Ob geführte Touren mit dem Fahrrad oder dem Förster, die Wanderungen und auch die Kutschfahrten. Viele Gäste und Familien hätten gleich mehrere Städte besucht, blieben nicht in einem Ort hängen. „So hatten wir uns das auch erhofft. Die Leute sollten im Deister kreiseln.“

Dass sie das taten, konnte auch Rodenbergs Hauptamtsleiter Günther Wehrhahn gut beobachten. Er war selber mit seiner Frau unterwegs und freute sich über den Zulauf. „Der Shuttlebus war immer mindestens zur Hälfte voll“, berichtet Wehrhahn. Bei den Vorführungen am Deisterparkplatz sollen es über den Tag verteilt gut 400 Zuschauer gewesen sein. Am Heimatmuseum, Schloss und Burgwall waren es 70 Interessierte, nach Ansicht Wehrhahns ebenfalls ein gutes Ergebnis.

Auch jenseits des Deisters in Wennigsen, Barsinghausen, Bad Münder und Springe herrschte viel Betrieb. „Wir sind superzufrieden“, sagt Thomas Slappa, Sprecher des Arbeitskreises. Dank des traumhaften Wetters attestierte er den insgesamt sechs beteiligten Kommunen einen gelungenen Start in die Saison mit insgesamt „6000 oder mehr Besuchern“.

Auch der 1. Mai als Termin habe sich nach anfänglicher Skepsis im Vorfeld als Glücksgriff erwiesen. Slappa verweist auf das vielseitige Programm mit völlig unterschiedlichen Veranstaltungen. Viele kleine Touren mit gerade mal acht oder zehn Teilnehmern wurden ihm gemeldet, aber auch große Feste wie den Tag der Vereine in Springe. Die Menschen hätten quer durch den Deister viel Neues entdecken können. Er selber habe viele Besucher getroffen, für die es nicht der erste Deistertag war und die jedes Jahr gespannt sind auf die Aktionen.

Slappa ist sich deshalb schon vor der gemeinsamen Rückschau im Arbeitskreis sicher, dass es 2012 einen Deistertag geben wird. Aber auch bei dem werden die Städte wieder auf die Hilfe der Vereine setzen, die in allen Orten den Großteil des Programms schulterten. Slappa: „Die Ehrenamtlichen sind eine große Hilfe.“ Ihr Mitwirken bewege zudem viele Freunde und andere Mitglieder dazu, den Deistertag zu beleben.

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