Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Viel Wirbel um Plakate

Streit wegen Platzierung der Wahlwerbung Viel Wirbel um Plakate

In Rodenberg und Nenndorf hat es Ärger wegen Wahlplakaten gegeben, genauer gesagt: wegen deren Standorten. In Rodenberg entbrannte deshalb gar ein Streit zwischen einem CDU-Politiker, Polizisten und Wahlleiter Günther Wehrhahn.

Voriger Artikel
Auf die Bürger hören
Nächster Artikel
Wirtschaft bei der FDP ganz vorn

An der Kreuzung Vor den Toren stehen nur noch zwei Wahlplakate – an der Rotrehre in Bad Nenndorf stand eines auf dem Kopf.

RODENBERG/NENNDORF. Auslöser war letztlich die Beschwerde von Anwohnern der Straße Vor dem Tor. Diese hatten gegenüber dem Wahlleiter bekundet, dass ihre Sicht beim Einbiegen in die Straße Tor von drei großflächigen Wahlplakaten verstellt wird. Zwei davon stammten von der CDU, eines von der SPD. Wehrhahn hatte die Plakate zwar genehmigt, aber die Beschwerde änderte die Sachlage, sodass er einen Ortstermin mit Polizei und Parteivertretern ansetzte. Schließlich ging es auch um die Verkehrssicherheit der Radfahrer auf dem neben der Straße verlaufenden Radweg.

Bei dieser Zusammenkunft schlugen sich die Polizeibeamten auf die Seite der Anwohner, sodass sich ein Wortgefecht entwickelte. Denn der hinzugezogene Christdemokrat war nicht damit einverstanden, dass eines der CDU-Plakate an eine gänzlich andere Stelle weiter im Ort versetzt werden sollte. Das zweite CDU-Plakat und dasjenige der SPD mussten nur um kleines Stück verschoben werden.

Wehrhahn fand den Auftritt des Politikers reichlich überzogen. „Da hätte man sich wirklich gütlicher einigen können“, sagt er rückblickend. In Lauenau habe die dortige CDU beispielsweise ohne Murren ein unzulässiges Wahlplakat von einem Kreisverkehr entfernt.

CDU auch in Bad Nenndorf betroffen

Der Rodenberger CDU wurde eine Frist bis zum folgenden Nachmittag gesetzt, den Forderungen der Polizei nachzukommen. Das geschah auch. Für Wahlleitung und Polizei ist die Sache damit erledigt. Der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, Steffen Arndt, sprach von einer Meinungsverschiedenheit.

In Bad Nenndorf traf es ebenfalls die CDU, die ein großes Plakat neben den Bahngleisen an der Straße Rotrehre platziert hatte. Die DB-Netz Ag stellte es buchstäblich auf den Kopf: Mitarbeiter zogen die Metallständer aus dem Boden und lehnten die Konstruktion verkehrt herum gegen einen Zaun. „Das Wahlplakat war ohne Genehmigung und für unsere Arbeit behindernd aufgestellt. Daher wurde es abgebaut“, schrieb das DB-Personal auf einen Zettel, den sie an das Plakat hefteten.

Wahlleiter Mike Schmidt sah‘s gelassen: Der CDU-Samtgemeindeverband wurde informiert, dass er sich einen anderen Standort suchen muss. gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr